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EU und Chile: Handel mit Bioprodukten

Berlin, 8. April 2016. Die Europäische Union (EU) und Chile haben Verhandlungen über ein Abkommen für den Handel mit Bioprodukten abgeschlossen. Es ist die erste bilaterale Anerkennung ihrer Art mit einem lateinamerikanischen Land. 

 

Das Abkommen bietet eine starke Grundlage für die Entwicklung des Bio-Sektors. Denn: Durch die Vereinbarung werden EU und Chile gegenseitig die Gleichwertigkeit ihrer Bio-Produktionsregelungen und Kontrollsysteme anerkennen und ein hohes Maß an Respekt für das Prinzip der biologischen Produktion sicherstellen, heißt es in der Pressemitteilung.

ESO zeigt Bilder eines entstehenden Planeten

Berlin, 7. April 2016. TW Hydrae ist ein Stern - erst zehn Millionen Jahre alt und nur 175 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt – bei dem Forscher des European Space Observatory ESO im chilenischen La Serena mit Hilfe des Teleskop-Verbunds ALMA Aufnahmen mit der bislang größten Detailgenauigkeit machen konnten.

Film über Roberto Matta: Künstler und politischer Kopf

Berlin, 4. April 2016. Roberto Matta (1911-2002) war Architekt, Bildhauer, Maler. Seine Arbeit war fächer-, genre- und kontinentübergreifend. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin zeigt am Sonnabend, 23. April um 18 Uhr den Film „Intimatta“. 

Der Film ist Teil des Ausstellungsprogramms der Schau "Zeit der Unruhe" (s. Link unten). Regisseur dieses Dokumentarfilms aus dem Jahre 2011 ist der Sohn des Künstlers, Ramuntcho Matta, der Dutzende von Tonbändern, Filmaufnahmen, Notizbüchern, Briefe, Postkarten und Andenken aus dem Leben seines Vaters zwischen 1986 und 2000 ausgewertet hat, um möglichst persönliche Einblicke in dessen fast ein Jahrhundert umspannendes Werk zu ermöglichen. Der Zuschauer kann eintauchen in ein künstlerisches Universum. Auch Zeitgenossen und Wegbegleiter Roberto Mattas kommen in dem Film zu Wort.

Alejandro Aravena: "Es geht um Lebensqualität"

Berlín, 5. April 2016. Soziale Verantwortung, kombiniert mit Bürgerbeteiligung, Klimaschutz und wegweisender Architektur – das zeichnet die Arbeit des Architekten Alejandro Aravena aus. Jetzt bekam der 48-jährige Chilene im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York den Pritzker-Preis verliehen.

Kulturelle Events laufen von nun an mit Sonnenenergie

Berlin, 23. März 2016. Das Kulturzentrum Gabriela Mistral in Santiago (GAM) ist eines der ersten öffentlichen Gebäude in Chile, das im Rahmen des Programms "Öffentliche Solardächer" auf einer Dachfläche von 1200 Quadratmetern mit Solarpaneelen ausgestattet wurde. 

 Die Anlage ist für 100 kW ausgelegt und dient dazu, Strom aus erneuerbarer Energie für Konzerte sowie Aufführungen und Ausstellungen bereitzustellen. "Chile setzt Zeichen für Photovoltaik-Eigenverbrauch auf öffentlichen Gebäuden", titelte das "Photovoltaik-Magazin".

"Der Wein ist ein Markenzeichen unseres Landes"

Auf der ProWein 2016 in Düsseldorf – Vier Fragen an den Botschafter

Berlin, 16. März 2016. Mariano Fernández ist Botschafter der Republik Chile in Berlin. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er über zehn Jahre als Journalist in Deutschland, war in dieser Zeit auch mehrfach Gast beim Internationalen Frühschoppen. Fernández diente seinem Land bereits als Außenminister, Botschafter in London, Washington und in den Weinnationen Italien und Spanien. Von 2009 bis 2015 engagierte er sich als Präsident der Internationalen Weinakademie.

Maule, Colchagua, Limari, ... welches sind die interessantesten Weintäler?

Am interessantesten ist, das der chilenische Weinbau sich stark ausgedehnt hat – von Norden nach Süden und von der Andenkordillere bis zum Meer. Heute reicht der professionelle Weinbau in Chile vom Elquí-Tal im Norden bis Traiguén in der Region Araucania, mehr als 1000 Kilometer weiter südlich. Zudem wurden höhergelegene Weinberge in den Tälern bis hin zur Andenkordillere ausgedehnt, und das recht erfolgreich. Und der Weinbau zieht sich bis ganz nahe an die Pazifikküste heran. All dies dank der geographischen Bedingungen Chiles, mit Hügeln, Bergen, Gebirge, die uns ermöglichen, die vielen Mikroklimen zu nutzen, die wir haben.