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Wasserstofftag: Gelegenheit zum Austausch zwischen Wirtschaft und öffentlichem Sektor

 

In ihrer Eröffnungsrede auf "Chile's 3rd Hdrogen Day" in Hamburg sprach Botschafterin Magdalena Atria über die Bedeutung der Wasserstoffdiplomatie.

 

Hamburg, 12. November 2022. Der dritte Green Hydrogen Day fand in Hamburg statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, einen Einblick in die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff in Chile zu geben und die Möglichkeiten der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu sondieren.

 

Chile und Hamburg sind sich über die Notwendigkeit einer gemeinsamen Zusammenarbeit bei der Entwicklung dieses neuen Energiemarktes einig und haben deshalb im August dieses Jahres in Santiago ein Memorandum of Understanding (MoU) zum Handel mit grünem Wasserstoff unterzeichnet. Die gemeinsame Organisation des dritten chilenischen "Green Hydrogen Day" war eine Möglichkeit, dieses Engagement zu bekräftigen.

 

Diese Veranstaltung wurde von der chilenischen Botschaft in Deutschland, ProChile Deutschland, dem chilenischen Energieministerium, der Hamburger Regierung, der Handelskammer Hamburg und der Anwaltskanzlei Oppenhoff, der Energiepartnerschaft Chile-Deutschland und dem Lateinamerika Verein (LAV) organisiert.

 

Zu den Hauptrednern gehörten Dr. Malte Heyne, Präses der Handelskammer Hamburg, Senator Michael Westhagemann, Hamburger Senator für Wirtschaft und Innovation, und Julio Maturana, Staatssekretär für Energie des chilenischen Energieministeriums.

 

In ihrer Eröffnungsrede erklärte Botschafterin Magdalena Atria: "In Chile sind wir uns bewusst, dass wir unsere ehrgeizigen Ziele im Bereich der Entwicklung von grünem Wasserstoff nicht alleinerreichen. Deshalb hat man eine 'Wasserstoffdiplomatie' entwickelt, die unter anderem die Unterzeichnung von Kooperationsabkommen mit anderen Ländern und Häfen vorsieht, darunter auch mit der Stadt und dem Hafen Hamburg als wichtigstem Hafen in Deutschland.

Nachlese zur NordArt: Fünf Künstler präsentieren ihre Werke in Berlin

 

 

Berlin, 11. November 2022. Unter dem Titel "Enclave, - 5 Pictorial Positions" werden in der Botschaft vom 16. November bis zum 28. Februar Kunstwerke von Karen Lüderitz, Felipe Cusicanqui, Alejandro Soto, Javier Marticorena und Pablo Wood gezeigt. Die Bilder waren zuvor auf der Kunstmesse NordArt in Scheswig-Holstein zu sehen.

 

Die NordArt ist eine der größten Messen für zeitgenössische Kunst, die jährlich zwischen Juni und Oktober in Büdelsdorf bei Kiel stattfindet. 55 Länder nehmen an der Ausstellung teil, und aus mehr als 3.000 Bewerbern aus allen fünf Kontinenten werden rund 250 Künstler ausgewählt, die ihr jeweiliges Land vertreten.

 

Die NordArt hat sich zu einer kulturellen Referenzaktivität für zeitgenössische Kunsttrends entwickelt und zieht ein großes Fachpublikum an. Seit den Anfängen dieser Messe sind chilenische Künstler von der Jury für die Teilnahme an der Messe ausgewählt worden.

 

Die Botschaft von Chile in Deutschland freut sich, diese Künstler zusammen mit Javier Marticorena, der zur NordArt 2021 eingeladen war, einzuladen, um ihre Werke auszustellen und so dem Berliner Publikum zugänglich zu machen.

Buchmesse: Chile kehrt mit einer großen Delegation zurück nach Frankfurt

Francisco Mackenney (Konsul, Frankfurt), Carolina Guerrero (Mitarbeiterin des 

Konsulats), Botschafterin Magdalena Atria, Alejandra Chacoff (DIRAC, Direktion

Kulturabteilung des Außenministeriums,). Foto: Pablo Ocqueteau

Frankfurt, 21. Oktober 2022. Nach zwei Jahren Corona-Abstinenz ist Chile mit seinen Verlagen und seiner neuen Literatur wieder vor Ort auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt vertreten (19. Bis 23. Oktober). Botschafterin Magdalena Atria nahm an der Eröffnung und weiteren Veranstaltungen dieses bedeutenden Branchentreffens teil, und wurde vom chilenischen Generalkonsul in Frankfurt, Francisco Mackenney, begleitet. Ehrengast der Buchmesse ist in diesem Jahr Spanien.

Zum achten Mal in Folge präsentiert Chile inzwischen auf der jährlich stattfindenden Frankfurter Buchmesse teil - und dies dank der Koordination zwischen dem Ministerium für Kulturen, Kunst und Kulturerbe, dem Exekutivsekretariat für Bücher und Lesen, sowie dem Außenministerium und seiner Abteilung für Kulturen, Kunst, Kulturerbe und öffentliche Diplomatie (Dirac) und – last not least – dank der Generaldirektion für Exportförderung (ProChile). Ziel ist es, die nationale Literaturproduktion im Rahmen der (von den genannten Institutionen) gemeinsam umgesetzten Internationalisierungsstrategie des Verlagswesens zu präsentieren.

"Nach zwei Jahren, in denen wir nur virtuell in Frankfurt vertreten waren, freuen wir uns, wieder mit einem Stand und einer Delegation voller Neuheiten dabei zu sein, die sehr vielfältig und repräsentativ für die bibliodiverse Vielfalt unseres literarischen Schaffens sind. Der Verlagssektor, sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Messen, braucht diese Anlässe, um seine Reaktivierung zu stärken. Wir wünschen allen, die uns in Deutschland vertreten werden, viel Erfolg", sagte die Ministerin für Kulturen, Kunst und Kulturerbe, Julieta Brodsky Hernández.

In seinen Zeichnungen erforscht Jorge Brunetto die Berliner Architekturhistorie

Das Paul-Löbe-Haus (neben dem Reichstagsgebäude), benannt nach dem letzten demokratischen Reichstagspräsidenten der Weimarer Republik, dient der Arbeit des Bundestages und ist vor allem auf drei Arbeitsbereiche zugeschnitten: Ausschüsse, Öffentlichkeitsarbeit und zentrale Besucherbetreuung. Zeichnung: Jorge Brunetto.

Berlin, 9. Juni 2022. Jorge Brunetto ist Architekt und lebt seit 1995 in Berlin. Er wandert durch Straßenschluchten, erkundet Baustile, beobachtet Veränderungen und bringt Besuchern die Besonderheiten der Berliner Museen, Schlösser und Gedenkstätten nahe. Vor allem ist er künstlerischer Zeichner.

Aktuell sind seine Werke in den Räumen der Botschaft zu sehen. Die Ausstellung im Chile-Saal läuft bis Ende August und trägt den Titel „Transformationen, Veränderungen, Fantasien des Berliner Stadtbildes“. Brunetto sagt: „Die Zeichnungen sind inspiriert von Reflexionen über den architektonischen Raum und von den vielfältigen Eigenschaften beispielhafter Orte in Berlin. Denn in dieser Metropole verändert sich das Stadtbild rasant und eindringlich – und so etwas stellt ganz grundsätzlich Qualitäten wie Identität und Widerstandsfähigkeit eines Ortes auf die Probe.“

Führungskräfte auf Fortbildung in Berlin: Botschafterin empfängt Carabineras

 

Berlin, 30. Oktober 2022. Botschafterin Magdalena Atria empfing eine Delegation von drei weiblichen Führungskräften, die in leitenden Positionen bei den Carabineras de Chile tätig sind: General Patricia Vásquez, Oberst Claudia Carrasco und Oberfeldwebel Ana Arenas Henríquez. Sie kamen zu einem einwöchigen Training und bilateralen Austausch mit der deutschen Polizei nach Berlin.

 

Dieser Besuch fand im Rahmen eines Programms zur polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Chile statt. Auf der Tagesordnung des Besuchs standen Fragen im Zusammenhang mit weiblichen Führungskräften in der Polizei. Dieses Programm wurde von der Berliner Polizei unter Beteiligung des Bundesministeriums des Innern organisiert.

 

Weitere Aspekte, die erörtert wurden, waren die Herausforderungen bei der Einstellung von Frauen und ihre Beförderung während ihrer Polizeilaufbahn sowie die Einsätze vor Ort. Darüber hinaus wurden die Organisation des Personals, Arbeitszeitmodelle und die Vereinbarkeit von Privatleben und Polizeiarbeit diskutiert.

Magdalena Atria als neue Botschafterin Chiles in der Bundesrepublik akkreditiert

Berlin, 22. Juli 2022. Magdalena Atria ist als neue Botschafterin von Chile in Berlin akkreditiert, nachdem sie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Präsidentenpalast Schloss Bellevue ihr Beglaubigungsschreiben überreicht hat.

Die Botschafterin ist von Beruf Rechtsanwältin; sie studierte an der Juristischen Fakultät der Universidad de Chile. Zu Beginn ihrer Karriere war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Nationale Kommission für Wahrheit und Versöhnung („Rettig-Kommission“) tätig; und bis sie kürzlich die Position der Botschafterin in Berlin übernahm, leitete sie die Rechtsabteilung der nationalen Foreign Investment Promotion Agency („InvestChile“).

Magdalena Atria kennt Deutschland bereits gut. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der „Rettig-Kommission“ reiste sie nach Bonn und Hamburg, um Aussagen (über in Chile begangene Menschenrechtsverletzungen) von Opfern und Zeugen aufzunehmen, die sich seinerzeit in Deutschland aufhielten. Von 2018 bis 2019 absolvierte sie an der Universität Heidelberg den Masterstudiengang „Investment, Trade and International Arbitration“. Darüberhinaus lebte die Juristin von 1991 bis 1995 in München, wo sie Germanistik studierte. Zwei ihrer drei Kinder wurden in dieser Zeit geboren.

Als Botschafterin löst sie ihre Vorgängerin Cecilia Mackenna ab, die nach vier Jahren in Berlin und nach insgesamt mehr als vier Jahrzehnten im Dienst in der chilenischen Diplomatie in den Ruhestand verabschiedet wurde.

NordArt 2022: Vier herausragende nationale Künstler repräsentieren Chile

 Bild: Karen Lüderitz / Adagio b Oil and Pigments on Canvas

Berlin, 2. Juni 2022. Die NordArt ist eine der größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa, die seit 1999 im Bundesland Schleswig-Holstein, im Umland der Landeshauptstadt Kiel, stattfindet. In den vergangenen 14 Jahren war Chile kontinuierlich mit namhaften nationalen Künstlern bei diesem kulturellen Ereignis präsent.

Bei der nun bevorstehenden NordArt 2022, die vom 4. Juni bis 9. Oktober in der Carlshütte Büdelsdorf stattfindet, präsentieren sich vier chilenische Künstler: Felipe Cusicanqui (wohnhaft in Berlin), Alejandro Soto (wohnhaft in Hamburg) sowie Karen Lüderitz und Palito Wood - beide aus Chile.

NordArt ist eine jährlich jurierte Ausstellung in einem Format, welches für sich genommen, schon „ein Kunstwerk an sich“ darstellt. Mehr als 200 ausgewählte Künstler aus aller Welt zeigen dort ihre Gemälde, Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen, die nicht nur für sich sprechen, sondern auch neue Perspektiven mit und gegen die anderen ausgestellten kulturellen Ausdrucksformen entwickeln. Wie üblich gibt es jedes Jahr ein Ehrengastland, und dieses Mal ist dies Polen, unter dem Titel "Above Borders" (Über den Grenzen).

In der einzigartigen Kulisse der Carlshütte und ihres Skulpturenparks findet alljährlich die NordArt statt. 1827 gegründet und 1997 geschlossen, ist die Carlshütte in Büdelsdorf nicht nur ein beeindruckendes Industriedenkmal (erste Gießerei in den Herzogtümern Schleswig und Holstein), sondern bietet auch einen eigenen Rahmen für kulturelle Veranstaltungen.