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Kunst: Alejandra Ruddoff auf der Suche nach der Wahrheit des Augenblicks

  

Berlin, 3. Februar 2020. In ihren großformatigen Skulpturen aus Holz, Aluminium oder Eisen behandelt Alejandra Ruddoff existenzielle Fragen von Mensch und Materie, die sich in Raum und Zeit bewegen und verändern. Für ihr umfangreiches Werk und ihre ausdrucksstarke plastische Sprache wurde die vielfach ausgezeichnete Bildhauerin zum Mitglied der chilenischen Akademie der Künste berufen.

„Die Beschaffenheit von Materialien, die Steine und die Sterne am Himmel, die Suche nach dem Sinn und Ursprung unserer Existenz. Die Frage, wie sich die Materie im Laufe der Zeit transformiert. All das hat mich schon zeitlebens umgetrieben“, erzählt die Künstlerin.

In ihrer Rede anlässlich der Berufung an die Akademie erwähnte sie die chilenische Astrophysikerin Paula Jofré, die nach Wegen suchte, die Sterne unserer Galaxie als Stammbaum zu visualisieren. Dabei gehe die Wissenschaftlerin von der Prämisse aus, dass die Sterne eine messbare DNA haben. „Paula Jofré hat konkrete Ergebnisse gezeigt, die die Möglichkeit eines greifbaren Universums eröffnen, einer Sternenkartographie.“

Die künstlerische Suche nach den Sternen beginnt für Alejandra Ruddoff nicht selten im Alltag der Großstadt, in ihrem Atelier im Stadtteil Kreuzberg in Berlin, wo sie seit zehn Jahren lebt. Dort denkt sie auch über ihre neue Rolle als miembro correspondiente der Akademie nach: „Diese Ernennung hat mich überrascht und gefreut. Ich empfinde die neue Aufgabe als eine große Verantwortung.“ Sie verstehe sich nun als offizielle Stimme, eine Art Brückenbauerin und kulturelle Botschafterin zwischen Chile und Europa.

Informationsreise mit Update zu Themen Wasserstoff und Elektromobilität

Berlin, 20. Dezember 2019. Im Kontext der Energiepartnerschaft zwischen Chile und Deutschland reisten Fachbeamte des Energieministeriums nach Berlin und Hamburg, um sich über die Themen Wasserstoff und Elektromobilität zu informieren.

An dem Besuch nahmen Daniela Soler (Leiterin der Arbeitsgruppe Effiziente Verkehrssysteme) und Benjamin Maluenda (Experte im Arbeitsbereich Wasserstoff, Zukunftsforschung und Folgenabschätzung der Regulierungsmaßnahmen) teil. Ihr Ziel war es, neue Bereiche der bilateralen Kooperation zu erschließen und damit die im April 2019 unterzeichnete Energiepartnerschaft zwischen Chile und Deutschland zu fördern und zu vertiefen. Neben einem Seminar über erneuerbare Energien in Hamburg standen auch verschiedene Besuche bei Counterparts des öffentlichen und privaten Sektors auf dem Programm, sowohl in Hamburg wie auch in Berlin.

ANUGA: Chiles Lebensmittelbranche setzt auf Nachhaltigkeit und Qualität

Berlin, 7. Oktober 2019. Mehr als 40 chilenische Unternehmen, begleitet von der staatlichen Exportförderungsagentur ProChile, besuchen die Lebensmittelmesse ANUGA in Köln, um das erstklassige Lebensmittelangebot des Landes zu präsentieren. An seinem Messestand zeigt Chile die Fortschritte des Landes im Bereich der Nachhaltigkeit, mit deren Hilfe die Herausforderungen der Nahrungsmittel der Zukunft erfüllt werden sollen.

Seit 2012 hat sich das Land der nachhaltigen Umwandlung aller seiner Wirtschaftssektoren verpflichtet. Durch einen Rechtsrahmen und ein Anreizprogramm soll die gesamte Lebensmittelproduktionskette verbessert werden. Ziel ist es, sich den globalen Zielen im Umweltschutz anzuschließen, sich auf die wachsende Nachfrage nach ökologischen Produkten vorzubereiten und die Position als führender Akteur der weltweiten Lebensmittelindustrie beizubehalten.

Großer Erfolg für das Nationale Jugendsinfonieorchester beim Festival Young Euro Classic in Berlin

Berlin, 5. August 2019. Das Festival Young Euro Classic lädt jeden Sommer die weltbesten Jugendorchester nach Berlin. Erstmals war in diesem Jahr auch Chile dabei: Im Konzerthaus Berlin begeisterte das Nationale Jugendsinfonieorchester unter Leitung von Maximiano Valdés das Hauptstadtpublikum im Konzerthaus mit Beethovens Symphonie "Eroica". Das Publikum spendete stehenden Applaus, und der Tagesspiegel lobte in seiner Rezension den „romantischen Schmelzklang“ und die musikalische Qualität des Nachwuchsorchesters.

Zuerst wurde als Uraufführung das Werk „Retratos Australes” des chilenischen Komponisten Miguel Farías dargeboten. Der Komponist war selbst anwesend. Es folgte das Gitarrenkonzert von Heitor Villa-Lobos, interpretiert durch den Solisten Luis Orlandini. Abschließend bot das Orchester die Beethovens Sinfonie Nr. 3, op. 55, „Eroica“ dar, wofür es exzellente Kritiken in der deutschen Presse erhielt.

Der Tagesspiegel hob unter dem Titel „Beethoven herrscht überall” die musikalische Leitung des Dirigenten Maximiano Valdés und den „romantischen Schmelzklang“ hervor, der dem Orchester gelingt. Er führt zudem aus, dass Dirigent und Musiker als „Botschafter ihres Landes“ auftraten.

Strategie zur Internationalisierung des chilenischen Buchmarktes

 

Berlin, 16. Oktober 2019. Der Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse ist für Chile seit fünf Jahren ein wichtiger Bestandteil der Strategie zur stärkeren Internationalisierung des heimischen Buchmarktes. In diesem Jahr repräsentiert eine Delegation aus 17 Verlagsvertretern, Branchenexperten und Schriftstellern das Land. Für das Kulturprogramm sind die preisgekrönten Romanciers María José Ferrada („Kramp“) und Carlos Franz auf Einladung des chilenischen Kulturministeriums nach Deutschland gekommen.

Carlos Franz stellt seinen Roman „Das Quartett der Liebenden" vor, der soeben in deutscher Übersetzung bei der Büchergilde Gutenberg erschienen ist (Originaltitel: „Si te vieras con mis ojos“). Im Anschluss an die Buchmesse wird Carlos Franz sein Werk zudem im Rahmen einer Lesereise in verschiedenen deutschen Städten präsentieren (Details s. unten).

Nachwuchsautor Benjamín Labatut liest in Frankfurt aus seinem Erstling mit Kurzgeschichten ("Die Antarktis beginnt hier"). Das Buch wurde in Mexiko veröffentlicht und hat bereits zwei renommierte Preise gewonnen. Sein nunmehr drittes Werk, "A terrible greenery", wurde auf der Frankfurter Buchmesse 2018 als Manuskript vorgestellt und ist inzwischen schon in sechs verschiedenen Sprachen erschienen.Insgesamt wird am Chile-Stand eine große Auswahl an Werken chilenischer Autoren und Autorinnen geboten, die dank der Unterstützung des Dirac*-Übersetzungsprogramms in anderen Sprachen zugänglich wurden.

Das Goethe-Institut Chile würdigt auf der aktuellen Buchmesse die Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral (1889-1957) und weitere Schriftstellerinnen mit der Präsentation des Projektes „entreLíneas“, welches das Ziel verfolgt, einen kulturellen Austausch zwischen jungen Schriftsteller/innen aus Chile und Deutschland zu ermöglichen.

Videospiele: Acht chilenische Entwickler präsentieren auf der Gamescom

Berlin, 20. August 2019. Zum vierten Mal in Folge präsentiert sich die chilenische Videospielbranche auf der Gamescom in Köln, in diesem Jahr mit acht Spieleentwicklern. Die Messe Gamescom gilt als eine der weltweit führenden Branchen-Events und als die größte Veranstaltung ihrer Art in Europa. 

Die chilenische Videospielbranche ist ein sehr dynamischer Sektor, der aufgrund seiner Internationalisierung eine wachsende Entwicklung verzeichnet und heute aus mehr als 60 Unternehmen besteht, von denen knapp 50 dem Branchenverband VG Chile angehören. Nach Informationen des Verbandes ist Europa eines der Hauptziele für chilenische Videospiele, mit Entwicklungen für Android, PC, iOS, Web, Playstation, Xbox Onde, Mac und Facebook.

Minister Juan Andrés Fontaine und InvestChile stellen Infrastrukturprojekte im Wert von 15 Milliarden Euro vor und werben in Europa für Investitionen

Ian Frederick (Leiter des Handelsbüros InvestChile), Dieter Babiel (Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauindustrie), Cecilia Mackenna (Botschafterin), Juan Andrés Fontaine (Minister für öffentliches Bauen) sowie Hans-Joachim Bliss (Vorsitzender des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie).

Berlin, 12. Juni 2019. Das Infrastrukturprogramm der chilenischen Regierung sieht bis 2023 Investitionen im Wert von 15 Milliarden Euro vor, um umfangreiche Bauprojekte zu realisieren, darunter Autobahnen, Straßenbahnen, Stauseen und Krankenhäuser. Juan André Fontaine, Minister für öffentliches Bauen, reiste vor diesem Hintergrund nach Europa, um in London, Berlin und Mailand bei internationalen Investoren und Konsortien für Nutzungslizenzen zu werben.

In Berlin traf Minister Fontaine unter anderem den Vorsitzenden des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Joachim Bliss sowie Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauindustrie. Auf seiner Reise durch Europa wurde der Minister vom Abteilungsleiter für Handelsförderung von InvestChile, Ian Frederick, begleitet, mit dem zusammen er an Treffen, Gesprächen und Investitionsworkshops mit multinationalen Konzernen, öffentlichen Institutionen sowie Finanzierungsinstanzen in England, Deutschland und Italien teilnahm. Neben Berlin standen London und Mailand auf der Agenda dieser Europa-Roadshow.