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Künstler Felipe Cusicanqui zeigt Szenen aus seinem Leben und Alltag in Berlin

Berlin, 29. Mai 2018. Der Künstler Felipe Cusicanqui kam vor drei Jahren aus Chile nach Berlin, jetzt legt er eine Auswahl seiner Werke vor, die seine künstlerische Entwicklung während dieser Zeit widerspiegeln. Der Titel der Schau, „Vorbei, verweht, nie wieder“ referiert auf das gleichnamige Gedicht des Künstlers und Journalisten Kurt Tucholsky aus dem Jahre 1932. Tucholskys Poesie hat Cusicanqui dazu inspiriert, die Beziehung zweier Welten zu ergründen: die der Stadt und die Welt des Waldes rund um Berlin. Die Vernissage findet am Montag, 4. Juni, um 19 Uhr in den Räumen der Botschaft statt.

Welche Fragen und Themen beschäftigen Dich aktuell in Deiner Kunst?

Es sind Szenen aus meinem Leben und Alltag in Berlin aus den vergangenen drei Jahren. Bei meiner Arbeit hat mich die wiederholte Lektüre von Werken der deutschen Romantik inspiriert sowie deren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Ein zentrales Thema ist daher die Landschaft. Ich habe in den Bildern Materialien verwendet, die ich in der Stadt gefunden habe, wie zum Beispiel gebrauchte Obstkisten, liegengelassene Bücher oder abgelegte Kleidungsstücke. Ich möchte einen Dialog herstellen zwischen diesen Materialien und dem Bild, das durch sie erzeugt wird.

Wie hat die Zeit in Berlin Dich und Deine Arbeit verändert?

Das Leben hier hat mich vor allem aus meiner Komfortzone herausgeholt und mich in eine Situation gebracht, in der ich mich neu erfinden musste, so etwa im Hinblick auf meine bisherige Vorstellung von Identität. Auch was die deutsche Sprache, Landschaft und Geschichte betrifft, haben die Erfahrungen in Berlin mein Spektrum erweitert – schon allein in punkto Experimentierfreude. Die neuen Eindrücke und Erfahrungen haben nach und nach meine Sichtweisen verändert und ich glaube, dass man es meinen Bildern ansieht.

Ein internationales Forschungsinstitut für Photovoltaik entsteht in Antofagasta

Berlin, 8. Mai 2018. Chile will die technologische Entwicklung im Bereich Photovoltaik vorantreiben: Im Norden des Landes, in Antofagasta, entsteht derzeit ein Institut für Solarforschung, das „Atacama Module System Technology Center“. AtaMos-Tec ist eine öffentlich-private Initiative mit dem Ziel, zum einen die Stromerzeugung zu steigern und zum anderen – auf längere Sicht  die Produktion von maßgeschneiderten Solarzellen in Chile zu ermöglichen. Dies geschieht durch Technologietransfer.

Die internationalen Kooperationspartner sind das ISC Konstanz (International Solar Energy Research Center) sowie das Fraunhofer Energía Solar (Chile), das französische Institut National de l’Energíe Solaire (CEA INES) sowie das chilenische SERC (Solar Energy Research Center). Es geht in der Hauptsache darum, die Zusammenarbeit dieser Institutionen auszubauen, etwa durch den Austausch von Technologien, Ideen und Wissenschaftlern. Als Finanzpartner investiert CORFO, die staatliche chilenische Wirtschaftsförderungsgesellschaft, zehn Millionen Euro in Installation und Betrieb. Von privater Seite engagieren sich acht chilenische Unternehmen mit weiteren vier Millionen Euro. Nach fünf Jahren soll sich das Zemtrum dann selbst tragen. Das Institut wird Ende 2019 seinen Betrieb aufnehmen. Nach abgeschlossener Anlaufphase werden 25-30 Wissenschaftler dort forschen.

Prowein 2018: Weinunternehmen zeigen die Vielfalt ihrer Produkte

Berlin, 17. März 2018. Der Wein ist ein Markenzeichen Chiles und gehört zu den wichtigsten Exportprodukten. So versteht sich, dass Chile in diesem Jahr - mit einer Ausstellungsfläche von 700 Quadratmetern - seinen bislang größten Messeauftritt auf der Fachmesse Prowein in Düsseldorf hat (18.-20. März). Mehr als 60 Weingüter sind mit einer großen Produktvielfalt vertreten, daneben eine Gruppe kleinerer Weinproduzenten. Botschafter Patricio Pradel und Diego Torres, Direktor von ProChile Deutschland, begleiten die Delegation aus Industrie- und Verbandsvertretern von „Wines of Chile“ und „Vidseca“.

Der Chile-Pavillon befindet sich in Halle 9 (Stand F58): Hier können die Besucher eine Auswahl von exzellenten Weinen probieren; bei den professionellen Verkostungen und Weinseminaren stehen chilenische Sommeliers beratend zur Seite. Der „Master of Wines“, Tim Atkins, resümiert die Erfahrungen seiner Reise nach Chile.

Elf Länder unterzeichnen TPP11: "Wir sind stolz auf den Abschluss dieses Prozesses"

Donnerstag, 8. März 2017. In Chiles Hauptstadt Santiago ist das Transpazifische Freihandelsabkommen CPTPP (auch bekannt als TPP11) unterzeichnet worden. Den Vorsitz der Zeremonie hatten Präsidentin Michelle Bachelet und Außenminister Heraldo Muñoz; anwesend waren auch die Handelsminister von Australien, Brunei Darussalam, Kanada, Malaysia, Mexiko, Japan, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam.

„Heute schließen wir diesen Prozess ab und senden somit ein deutliches Signal an die internationale Gemeinschaft, dass Marktöffnung, wirtschaftliche Integration und internationale Kooperation die besten Instrumente sind, um wirtschaftliche Möglichkeiten und Wohlstand zu fördern“, sagte Präsidentin Michelle Bachelet. Außenminister Heraldo Muñoz erinnerte an den März 2017, als Chile den Dialog mit den Ländern der Region Asien-Pazifik initiierte, nachdem die USA zwei Monate zuvor aus dem Prozess ausgestiegen war. Damals sei die Notwendigkeit aufgezeigt worden, so Muñoz, die bereits erzielten Absprachen der Verhandlungen für den TPP wieder aufzunehmen.

Chile präsentiert sich beim Startup Camp 2018 in Berlin

Berlín, 6. April 2018. Das Startup Camp 2018 findet am Donnerstag und Freitag, 12. und 13. April, in Berlin statt. Gastgeber sind der Bundesverband Deutsche Startups und deutsche-startups.de. Auch Chile, Lateinamerikas wichtigster Hub für Startups, ist mit einem Stand auf diesem Event vertreten. Interessenten und Early-Stage-Gründer, die sich international aufstellen möchten, könnnen sich über die diversen Produkte und Finanzierungen informieren, die Chile für Entrepreneurs bereithält.

Startup Chile ist ein öffentlich gefördertes Programm, gegründet in 2013, das Gründer nach Chile einlädt, damit sie von dort aus ihr Unternehmen starten bzw. sich mit ihrer Geschäftsidee international aufstellen können. Dazu werden Finanzierung und Arbeitsräume zur Verfügung gestellt; in Workshops und Events werden die Unternehmer begleitet. Daneben gibt es auch ein Accelerator-Programm. Pro Jahr generiert Startup Chile inzwischen etwa 200 neue Unternehmen.

Sebastián Piñera tritt als Präsident von Chile seine zweite Amtszeit an

Regierungswechsel im chilenischen Palacio La Moneda: Sebastián Piñera übernimmt das Präsidentenamt von Vorgängerin Michelle Bachelet.

Berlin, 12. Februar 2018. Sebastián Piñera ist der neue Präsident von Chile und seit dem 11. Februar im Amt. Piñera war bereits von 2010 bis 2014 chilenisches Staatsoberhaupt. Zum Außenminister ernannte er Roberto Ampuero, der schon während seiner ersten Amtszeit Botschafter in Mexiko sowie Kultusminister war. Staatssekretär im Außenministerium ist Alfonso Silva, der in derselben Funktion bereits von 2012 bis 2014 im ersten Kabinett Piñeras tätig war. 

Weitere Informationen: Offizielle Website des Präsidenten   Website der Regierung    Außenministerium 

ITB 2018: Chiles Regionen zeigen ihre schönsten Reiseziele auf der Tourismusbörse in Berlin

Berlin, 7. März 2018. Mit seinem Titel als bestes Reiseziel für Abenteuertourismus weltweit, vergeben von den World Travel Awards, und einer Liste von fast 50 Preisen und Auszeichnungen aus der Tourismusbranche im Jahr 2017, wird Chile vom 7. bis 11. März bei der ITB Berlin teilnehmen. Über 30 Reiseunternehmen und vier Regionen aus Chile stellen sich vor: Tarapacá, Los Lagos (Seengebiet), Aysén und Magellanes.

Für die Staatssekretärin für Tourismus, Javiera Montes, ist die ITB „eine der größten internationalen Tourismusmessen, auf der man die ganze Welt innerhalb von wenigen Stunden entdecken kann. Dort kann Chile sich weiterhin als Top-Reiseziel positionieren, nicht nur als Destination für Abenteuerreisen, aber auch als Reiseziel für Naturlandschaften, Kultur und Gastronomie“. So wird die Región de Tarapacá mit sinneserweiternden Erlebnissen, einer großen Vielfalt an Angeboten, angefangen bei Strand und Freizeit an der Küstenregion, bis hin zu Abenteuern in der trockensten Wüste der Welt und der spannenden Hochebene aufwarten, wo Angebote des Öko- und Ethnotourismus ganz neue Dimensionen annehmen.

Die Región de Los Lagos wird bei der ITB das Image des „Grünes Patagonien“ als ihre Trumpfkarte in Berlin ausspielen und dessen geographische Eigenheiten und Naturattraktionen vorstellen. Die Region vereint in einem einzigen Reiseziel beeindruckende Seen und Vulkane, welche sich in einen Magnet für Outdoor-Touristen und Extremsportler verwandeln soll. Als Pluspunkt kann die Gastronomie mit seinen Meeresprodukten und all den Traditionen der zauberhaften Inseln dafür sorgen, dass sogar anspruchsvolle Gaumen in dessen Bann gezogen werden. Die Región de Aysén, die mit den weltweit drittgrößten Kontinentalgletschern aufwartet, wird bei der ITB mit seinem großen Angebot rund um die Carretera Austral beeindrucken, ein Teil der Touristikroute Patagoniens mit Nationalparks, Gletschergebieten, Thermalquellen, Flüssen, Seen und Bergen. Es ist das ideale Reiseziel, um es per Fahrrad, Motorrad oder zu Fuß bei einer atemberaubenden Wandertour zu entdecken.