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Sebastián Piñera tritt als Präsident von Chile seine zweite Amtszeit an

Regierungswechsel im chilenischen Palacio La Moneda: Sebastián Piñera übernimmt das Präsidentenamt von Vorgängerin Michelle Bachelet.

Berlin, 12. Februar 2018. Sebastián Piñera ist der neue Präsident von Chile und seit dem 11. Februar im Amt. Piñera war bereits von 2010 bis 2014 chilenisches Staatsoberhaupt. Zum Außenminister ernannte er Roberto Ampuero, der schon während seiner ersten Amtszeit Botschafter in Mexiko sowie Kultusminister war. Staatssekretär im Außenministerium ist Alfonso Silva, der in derselben Funktion bereits von 2012 bis 2014 im ersten Kabinett Piñeras tätig war. 

Weitere Informationen: Offizielle Website des Präsidenten   Website der Regierung    Außenministerium 

Elf Länder unterzeichnen TPP11: "Wir sind stolz auf den Abschluss dieses Prozesses"

Donnerstag, 8. März 2017. In Chiles Hauptstadt Santiago ist das Transpazifische Freihandelsabkommen CPTPP (auch bekannt als TPP11) unterzeichnet worden. Den Vorsitz der Zeremonie hatten Präsidentin Michelle Bachelet und Außenminister Heraldo Muñoz; anwesend waren auch die Handelsminister von Australien, Brunei Darussalam, Kanada, Malaysia, Mexiko, Japan, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam.

„Heute schließen wir diesen Prozess ab und senden somit ein deutliches Signal an die internationale Gemeinschaft, dass Marktöffnung, wirtschaftliche Integration und internationale Kooperation die besten Instrumente sind, um wirtschaftliche Möglichkeiten und Wohlstand zu fördern“, sagte Präsidentin Michelle Bachelet. Außenminister Heraldo Muñoz erinnerte an den März 2017, als Chile den Dialog mit den Ländern der Region Asien-Pazifik initiierte, nachdem die USA zwei Monate zuvor aus dem Prozess ausgestiegen war. Damals sei die Notwendigkeit aufgezeigt worden, so Muñoz, die bereits erzielten Absprachen der Verhandlungen für den TPP wieder aufzunehmen.

"Fantastische Frau": Zweiter Oscar für das chilenische Kino

Berlin, 5. März 2018. Der Film “Eine Fantastische Frau” von Regisseur Sebastián Lelio hat den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen. Zum ersten Mal ging der Auslands-Oscar damit nach Chile. Der weltweite Erfolg dieses Films setzte bereits 2017 ein, als Sebastián Lelio und Gonzalo Maza auf der Berlinale den Silbernen Bären für das beste Drehbuch erhielten.

Später folgten der spanische Filmpreis Goya für den besten iberoamerikanischen Film sowie die Nomination für einen Golden Globe. „La Mujer Fantástica“ beschreibt das Leben der Transgender-Frau Marina Vidal (Daniela Vega), einer Sängerin in Santiago, die sich mit Vorurteilen und sozialer Diskriminierung auseinandersetzen muss – vor allem nach dem Tod ihres 20 Jahre älteren Partners, als ihr das Recht verwehrt wird, im Beisein der Familie um ihren geliebten Menschen zu trauern.

Lina Meruane über die Liebe in den Zeiten der Krankheit

Schriftstellerin Lina Meruane. Foto: S. Utreras.

Berlin, 2. Februar 2018. Die chilenische Schriftstellerin Lina Meruane lebt seit 20 Jahren in New York City und verbringt aktuell ein Jahr als DAAD-Künstlerstipendiatin in Berlin. Ihr Roman „Sangre en el ojo“ handelt von einer jungen Frau, die plötzlich auf einer Party in Manhattan erblindet als Folge einer Krankheit. Das Buch erscheint nun in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Rot vor Augen“ (Arche-Verlag). Vor der offiziellen Präsentation am Donnerstag, 8. Februar um 20 Uhr in der DAAD-Galerie hat Lina Meruane mit uns über ihr Werk gesprochen.

Um welche Themen dreht sich der neue Roman "Rot vor Augen"?

Was mich am meisten bewegt hat bei diesem Buch ist die Frage, wie sich die Balance in einer Liebesbeziehung verschiebt und dann neu justiert, wenn einer der beiden Partner erkrankt und vom anderen abhängig wird; in diesem Sinne stellen sich Fragen nach der Verletzlichkeit und ersichtlichen Schwäche der kranken Person. Und auch Fragen danach, ob diese Person dann vielleicht doch stärker oder resilienter ist, als es zunächst den Anschein hat. und in welchem Maß der kranke Mensch denjenigen, der sich um ihn kümmert, zu seinem Lakaien macht.

ITB 2018: Chiles Regionen zeigen ihre schönsten Reiseziele auf der Tourismusbörse in Berlin

Berlin, 7. März 2018. Mit seinem Titel als bestes Reiseziel für Abenteuertourismus weltweit, vergeben von den World Travel Awards, und einer Liste von fast 50 Preisen und Auszeichnungen aus der Tourismusbranche im Jahr 2017, wird Chile vom 7. bis 11. März bei der ITB Berlin teilnehmen. Über 30 Reiseunternehmen und vier Regionen aus Chile stellen sich vor: Tarapacá, Los Lagos (Seengebiet), Aysén und Magellanes.

Für die Staatssekretärin für Tourismus, Javiera Montes, ist die ITB „eine der größten internationalen Tourismusmessen, auf der man die ganze Welt innerhalb von wenigen Stunden entdecken kann. Dort kann Chile sich weiterhin als Top-Reiseziel positionieren, nicht nur als Destination für Abenteuerreisen, aber auch als Reiseziel für Naturlandschaften, Kultur und Gastronomie“. So wird die Región de Tarapacá mit sinneserweiternden Erlebnissen, einer großen Vielfalt an Angeboten, angefangen bei Strand und Freizeit an der Küstenregion, bis hin zu Abenteuern in der trockensten Wüste der Welt und der spannenden Hochebene aufwarten, wo Angebote des Öko- und Ethnotourismus ganz neue Dimensionen annehmen.

Die Región de Los Lagos wird bei der ITB das Image des „Grünes Patagonien“ als ihre Trumpfkarte in Berlin ausspielen und dessen geographische Eigenheiten und Naturattraktionen vorstellen. Die Region vereint in einem einzigen Reiseziel beeindruckende Seen und Vulkane, welche sich in einen Magnet für Outdoor-Touristen und Extremsportler verwandeln soll. Als Pluspunkt kann die Gastronomie mit seinen Meeresprodukten und all den Traditionen der zauberhaften Inseln dafür sorgen, dass sogar anspruchsvolle Gaumen in dessen Bann gezogen werden. Die Región de Aysén, die mit den weltweit drittgrößten Kontinentalgletschern aufwartet, wird bei der ITB mit seinem großen Angebot rund um die Carretera Austral beeindrucken, ein Teil der Touristikroute Patagoniens mit Nationalparks, Gletschergebieten, Thermalquellen, Flüssen, Seen und Bergen. Es ist das ideale Reiseziel, um es per Fahrrad, Motorrad oder zu Fuß bei einer atemberaubenden Wandertour zu entdecken.

Chile mit zwei Filmpremieren und viel Talent auf der Berlinale

Berlin, 9. Februar 2018. Eine Delegation mit mehr als 40 Filmprofis – darunter Schauspieler, Regisseure und Produzenten – wird in Begleitung des Kultusministers Ernesto Ottone auf der 68. Berlinale (15. bis 25. Februar) das chilenische Kino repräsentieren. Mit dem Film „Marilyn“, einer Coming-of-age-Geschichte aus der argentinischen Pampa sowie „La casa lobo“ (Das Wolfshaus), einer Fluchtgeschichte, die sich thematisch an die Historie der kriminellen Sekte Colonia Dignidad im Süden Chiles anlehnt, sind zwei hochkarätige Premieren im Programm. Und bei den „Berlinale Talents“ ist Chile mit vier Filmschaffenden vertreten.

"Das chilenische Kino erlebt aktuell eine sehr außergewöhnliche und kreative Phase. Das zeigt etwa der Erfolg solcher Filme wie Eine Fantastische Frau von Regisseur Sebastián Lelio, der erst kürzlich den Goya gewann und nun sogar für den Auslandsoscar nominiert ist. Ein Grund für die positive und sichtbare Entwicklung des chilenischen Kinos in den vergangenen Jahren ist die Kooperation von öffentlichen und privaten Institutionen sowie die staatliche Politik der Filmförderung, die nun ihre Früchte trägt“, so Kultusminister Ernesto Ottone.

„Marilyn“ von Regisseur Martin Rodriguez läuft auf der Berlinale am Montag, 19. Februar, in „Panorama“. Diese Sektion der Berlinale steht für neue cineastische Impulse, d.h. für Filme, die künstlerische Vision, Mut zum Anderssein, Lust auf Unvertrautes, ungewöhnliche soziale Systeme, vertieftes Geschichtsbewusstsein oder wegweisende Persönlichkeiten zeigen.

Fruit Logistica: Chile präsentiert Services und Technologien

Berlin, 1. Februar 2018. Chile präsentiert sich vom 7. bis 9. Februar auf der Fruit Logistica. Neben dem traditionellen Angebot an Frischobst wie Blaubeeren, Zitrusfrüchten, Kirschen und Kiwis, mit dem das südamerikanische Land bereits seit über 20 Jahren an dieser weltweit wichtigen Messe teilnimmt, werden nun auch Technologien und Services der Branche vorgestellt.

Dazu zählen zum Beispiel die Atmosphärenkontrolle für Obstlagerung, Spezialverpackungen oder ein System, das die Rückverfolgbarkeit von Produkten ermöglicht. Wie bereits in den vorigen Jahren wird die Teilnahme für den Bereich chilenisches Exportobst bei dieser Messe von der „Fruit Exporters Association of Chile A.G.“ (ASOEX) organisiert – in Zusammenarbeit mit ProChile, dem chilenischen Export Promotion Bureau. Der chilenische Pavillon befindet sich in Halle 25, B10.

ASOEX-Präsident Ronald Bown betont: "Es geht uns bei der Teilnahme nicht nur darum, die Fruchtexportindustrie Chiles vorzustellen, einer der wichtigsten weltweit für den Frischobstsektor, sondern wir möchten auch Wissenswertes über neue Technologien, Entwicklungen und Trends weltweit erfahren, die hier auf der Messe vorgestellt werden."