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Finale der Copa América Centenario: Chile gegen Argentinien

Fotos: Carlos Parra / Comunicaciones ANFP

Die Voraussetzungen für ein äußerst spannendes Meisterschaftsfinale sind gegeben: Titelverteidiger Chile spielt gegen Argentinien im Finale der Copa América Centenario, heute Abend vor den Toren New Yorks, im Metlife Stadium von East Rutherford.

Chile will erneut gegen den Nachbarn siegen, die Argentinier nach 23 Jahren endlich wieder eine Meisterschaft gewinnen: Vor zwölf Monaten gewannen die Chilenen in Santiago de Chile im Copa-Finale 4:1 nach Elfmeterschießen gegen Argentinien. Für "La Roja" war es der erste Titelgewinn überhaupt. In der chilenischen Nationalmannschaft spielen die drei Bundesliga-Profis Arturo Vidal, Charles Aranguiz und Turnier-Top-Torjäger Eduardo Vargas (sechs Treffer).

Für alle Fans: Sat.1 und kabel eins strahlen die Spiele der Südamerikameisterschaft in den USA aus. Bei ran.de sind alle Partien im Livestream zu sehen.

 

"Andean Heritage": Designerin präsentiert ethische Mode


"Zurita" steht für feine Mode aus Chile, ökologisch und sozial korrekt hergestellt. Foto: Daniel Gil

Berlin, 24. Juni 2016. Gabriela Farias Zurita ist Modeschöpferin. Ihr Label „Zurita“ verbindet zeitgenössisches Design mit ganz traditionellen Handwerkstechniken zu ethischer Mode, die sozialen und ökologischen Standards entspricht. Mit ihrer Kollektion ist die Chilenen nun zu Gast beim „Green Showroom“ (28.-30. Juni) im Rahmen der Berlin Fashion Week.

Colchane ist ein kleiner Ort in den chilenischen Anden, auf 3.700 Metern Höhe, nahe der bolivianischen Grenze. Die Gegend gehört traditionall zum Einzugsgebiet der Aymara-Gemeinschaften, deren Textil- und Webtraditionen aus prähispanischer Zeit bis heute lebendig sind. Hier im Norden Chiles arbeitet Gabriela Farias Zurita mit den Frauen zusammen, die frei grasende Alpakas halten und täglich einige Stunden nach traditioneller Art Stoffe aus deren Wolle weben. Als Modekategorie spricht Zurita von „Andean Heritage“ (Kulturerbe der Anden).

Auf das Färben wird bei den Kleidungsstücken größtenteils verzichtet. Wenn doch gefärbt wird, dann nur mit natürlichen Methoden (z.B. mit Hilfe von Farbstoffen aus Pflanzen oder der Cochenille-Blattlaus). Unter dem Slogan „Low Impact“ entwirft die Designerin andere modische Kleidungsstücke, z.B. aus Seide oder Leinen, deren Herstellung vergleichsweise eher geringe Folgen für die Umwelt hat: „Bei der Seidenverarbeitung fallen weniger Pestizide an, und bei der Herstellung von Textilien aus Leinen wird weniger Wasser verbraucht“, erklärt sie.

Köstliche Lektionen: Chef Alexis bittet zum Chile-Kochkurs

Berlin, 10. Juni 2016. Feine Quinoa-Tortilla, Dreiklang von Lachs, Avocado und Artischocken, Shrimp-Suppe und Waldbeeren auf Weinschaum, der wie zarter Schmelz auf der Zunge zergeht – das Paradies hat einen Namen: Chile. Auf die Zutaten kommt es an, unterstreicht Alexis Rojas. Der 48-jährige Chef aus Valparaíso unterrichtet in Kursen das ABC der chilenischen Küche.

Donnerstagabend, Hamburg-Winterhude. Jeder Teilnehmer des Kochkurses "Chile für Anfänger" in der Pottcooker-Eventküche bekommt eine Schürze umgehängt. Auf dem Programm stehen Pebre, eine Art chilenischer Nationaldip (auf Kräuterbasis) und als „plato prinicipal“ (Hauptspeise) ein „Lomo a lo pobre“, Rindersteak mit Zwiebel und Carmenère-Jus, Wachteleiern und frittiertem Kartoffelgebäck. Die Gastgeber des Abends sind Bettina Stengel und Daniel Medina vom Handelsbüro ProChile mit Sitz in Hamburg und Berlin.

Neues Abfallgesetz: Austausch mit Umweltexperten in Berlin

Berlin, 27. Mai 2016. Chile hat in den vergangenen 25 Jahren eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung absolviert und ist seit 2010 Mitglied der OECD*. Dieser Erfolg bringt Herausforderungen im Bereich Umweltschutz mit sich - und damit neue ehrgeizige Ziele. Soeben ist vom chilenischen Parlament ein Gesetz verabschiedet worden, das Abfallentsorgung, Recycling und nachhaltige Produktion (neu) regelt. Dies gilt es nun in die Praxis umzusetzen. Hier schaut Chile auch nach Deutschland, um zu sehen, was sich aus der Erfahrung im Umweltbereich lernen lässt.

Dazu traf sich die chilenische Delegation in Berlin mit Ministeriumsvertretern (BMU und BMWi). Fachgespräche gab es ebenfalls mit Vertretern des Deutschen Entsorgungsverbandes BDE und Experten von Regierung (CDU/CSU) und Opposition (Die Grünen) sowie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung.

Experten diskutieren Energieeffizienz und Bürgerbeteiligung

Berlin, 15. Juni 2016. Gastón ist die lebensfrohe Hauptfigur in einem kurzen Zeichentrickfilm, mit dem die chilenische Regierung bei ihren Bürgern für das Energiesparen wirbt ("gastar" bedeutet verschwenden). Energieeffizienz ist derzeit ein großes Thema, auch in Chile. Jetzt reisten Experten nach Deutschland, um sich mit den europäischen Kollegen auszutauschen. Zweites wichtiges Thema: Bürgerbeteiligung bei Energieprojekten.

Dachte man früher beim Begriff Energiesparen zunächst nur an Endverbraucher und Privathaushalte, so umfasst das Konzept heute sämtliche Produkte und wirtschaftlichen Produktionsprozesse. „Die drei Säulen unserer Energieagenda heißen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Bürgerbeteiligung“, erklärt der Diplomat Francisco Ulloa. „Chile definiert darin das Ziel, bis 2025 insgesamt 20% weniger Energie zu verbrauchen als heute.“

Patricio Pradel ist der neue Botschafter Chiles in Berlin

Berlin, 6. Juni 2016. Patricio Pradel ist neuer Botschafter Chiles in Berlin. Der Diplomat kennt Deutschland bereits aus seiner Zeit in Bonn, wo er 1995 bis 2001 während der Kanzlerschaften von Helmut Kohl und Gerhard Schröder in der Botschaft als Dritter Sekretar tätig war. Pradel ist gelernter Jurist und Politologe. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Er war bereits Botschafter in Uruguay sowie bei der Lateinamerikanischen Integrationsvereinigung (ALADI). In dieser Organisation mit Sitz in Montevideo arbeiten mehrere lateinamerikanische Staaten in wirtschaftlichen Fragen zusammen; Ziel ist die Schaffung eines gemeinsamen Marktes.

Zudem war Patricio Pradel schon Botschafter in Trinidad und Tobago und bei der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM). Er arbeitete viele Jahre in deutschsprachigen Ländern: von 1995 bis 2001 als Erster Sekretär der Botschaft von Chile in Bonn, von 1985 bis 1987 in Österreich sowie 1988-1993 in der Schweiz (Bern).

Aussstellung der Meisterklasse: "Hommage an Chile"

Berlin, 26. Mai 2016. „Hommage an Chile“ heißt ein Kunstprojekt, realisiert von Alejandro DeCinti und Oscar Villalón. Die beiden leben in Madrid und leiten dort eine Schule für Künstler namens Academía DV Madrid, deren Meisterklasse ab Dienstag, 6. Juni, ihre Werke in Berlin präsentiert.

Was sind die typischen, individuellen und unverwechselbaren Wesenszüge Chiles? Wie lässt sich die Identität des Andenlandes in einigen Pinselstrichen erzählen? Die beiden Künstler Alejandro DeCinti und Oscar Villalón organisierten ein Projekt zu diesem Thema: „Hommage an Chile“. Sie luden rund 60 Meisterschüler aus verschiedenen Ländern, Berufen und Altersgruppen in ihre Madrider „Academia DeCinti-Villalón“, die sich dann dem Thema Chile, also seinen Menschen und Landschaften, der Kultur und Geschichte des Landes, künstlerisch annäherten. Die Resultate sind bis zum 30. August in einer Ausstellung in der Botschaft von Chile zu sehen. Die beiden Künstler DeCinti und Villalón, die in Kürze ihre eigenen Werke auf der internationalen Kunstmesse NordArt in Büdelsdorf in Schleswig-Holstein ausstellen, werden bei der Eröffnung anwesend sein.

Die Vernissage ist am Dienstag, 6. Juni, 19 Uhr in der „Sala Chile“ in den Räumlichkeiten der Chilenischen Botschaft, Mohrenstr. 42, 10117 Berlin. Ausstellungsdauer: Montag, 6. Juni, bis Freitag, 30. August 2016.Geöffnet: Montag bis Freitag von 11 bis 17Uhr. Anmeldung zur Vernissage unter:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: Akademie DV Madrid   Kunstmesse Nordart