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Canal 13: Stadtporträt über Berlin aus chilenischer Sicht

Berlín, 12. Januar 2016. Der chilenische Fernsehsender Canal 13 zeigt heute abend um 22 Uhr chilenischer Zeit in seiner Reihe „Hemisferio Derecho“ ein Stadtproträt über Berlin, Sehnsuchtsort für Künstler und Globetrotter aus Südamerika. Rund 3.000 Chilenen leben aktuell in der deutschen Hauptstadt. „Sesión Berlín“ hat einigen von ihnen nachgespürt und sie in Berlin getroffen.  Sesión Berlín   Hemisferio Derecho   Canal 13

 

Chile weltweit bestes Reiseziel für Abenteuerurlaub

Berlin, 2. Januar 2017. Chile hat den den "World Traval Award 2016" in der Kategorie Abenteuerurlaub gewonnen und setzte sich gegen Mitbewerber wie Australien, Kanada, Neuseeland, USA und Ekuador durch.

Es ist das erste Mal, dass Chile die auch als "Tourismus-Oscar" bekannte Auszeichnung auf internationaler Ebene erhält. Die Atacama-Wüste mit ihrem sternklaren Himmel als ideales Ziel für den Astrotourismus, die Region Aysén mit ihren neuen Routen zu den Gletschern und die Trekkingpfade zu den berühmten "Torres del Paine" sind einige der Anziehungspunkte, die Chile diesen "Tourismus-Oscar" gewinnen ließen.

Präsidentin Michelle Bachelet bekundet ihre Anteilnahme

Berlín, 20. Dezember 2016. Nach dem gestrigen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat Chiles Präsidentin Michelle Bachelet in einem Kondolenzschreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre tiefe Anteilnahme an der Tragödie zum Ausdruck gebracht, und auch auf dem Twitter-Account der Präsidentin wurde die Nachricht gepostet: „Die chilenische Regierung verurteilt auf das Schärfste den Angriff, der am Montag den 19. Dezember auf einen Weihnachtsmarkt in der Stadt Berlin verübt wurde und der das Leben vieler unschuldiger Menschen und Dutzende von Verletzten gefordert hat. Die Regierung von Chile spricht dem deutschen Volk, den Familien der Opfer und den Behörden in dieser Zeit des Schmerzes ihr Beileid und Mitgefühl aus und lehnt diesen Akt der Gewalt, der eine befreundete Nation trifft, auf das Entschiedenste ab.

 

Antrittsbesuch des Botschafters in Nordrhein-Westfalen

Berlin, 14. Dezember 2016. Bei seinem ersten Treffen mit Franz-Josef Lersch-Mense (Foto li.), Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien sowie Chef der Düsseldorfer Staatskanzlei, erörterte der chilenische Botschafter Patricio Pradel (Foto re.) die Möglichkeiten verstärkter Investitionen in Chile und die Bereiche, in denen sich die gute bilaterale Zusammenarbeit künftig noch intensivieren lässt, z.B. bei den Erneuerbaren Energien, der Dualen Ausbildung oder im Bergbau. Erst im vergangenen Jahr war Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) mit einer Unternehmerdelegation von Nordrhein-Westfalen nach Chile gereist, um Business-Möglichkeiten auszuloten.  Foto: Staatskanzlei NRW

Neue Romane von Nona Fernández und Carla Guelfenbein

Berlin, 28. Dezember 2016. Zwei herausragende und bereits preisgekrönte Schriftstellerinnen aus Chile präsentieren in den kommenden Monaten ihre neuesten Werke in deutscher Übersetzung. Im Februar erscheint zuerst der Roman von Nona Fernández („Die Straße zum 10. Juli“). Im April kommt das Buch „Stumme Herzen“ von Carla Guelfenbein heraus.

Die Hauptfigur Greta in Nona Fernández‘ Roman zieht es immer wieder in die Straße zum 10. Juli. Es ist die berüchtigte Straße der Autoersatzteile verdächtiger Herkunft in Santiago de Chile. In Läden wie "Der Ersatzteilkönig", "Das Haus des Käfers" oder "Das Spiegelschloss" sucht sie akribisch Einzelteile zusammen, um den Schulbus zu rekonstruieren, in dem ihre Tochter ums Leben kam. Ihre Suche führt sie zunächst zu grausamen Wahrheiten der Gegenwart (ihr Mann hat eine neue Partnerin, die sein Kind erwartet) und dann zurück in ihre Vergangenheit und in das verlassene Haus ihrer Jugendliebe Juan, das als einziges Gebäude der Gegend trotzig den Abrissplänen einer Baufirma widersteht. Doch Juan ist verschwunden, so wie die Kinder der Colonia Dignidad verschwanden und so wie auch damals die Freunde, die in den 80er Jahren, gegen Ende der Militärdiktatur, an den Schüleraufständen in Chile beteiligt waren (...) Es ist das dritte Buch der Autorin, das nun auf deutsch erscheinen wird, nach „Die Toten im trüben Wasser des Mapocho“ (Roman, 2012) und „Der Himmel“ (Kurzgeschichten, 2014).

Bundesrat: Malu Dreyer empfängt Patricio Pradel

Berlin, 19. Dezember 2016. Botschafter Patricio Pradel ist im Bundesrat von Malu Dreyer empfangen worden: Als Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz ist die SPD-Politikerin seit November auch Präsidentin der Länderkammer. Bei der Begegnung mit dem Botschafter ging es vor allem um aktuelle Themen der Kooperation zwischen Chile und Rheinland-Pfalz, z.B. Duale Ausbildung, Weinbau und Erneuerbare Energien. Rheinland-Pfalz wird seit Mai diesen Jahres von einer Ampelkoaltion regiert, also einem Bündnis aus SPD, FDP und Grünen. Der liberale Justizminister des Landes, Herbert Mertin, hat eine besonderes Verhältnis zu Chile: Er wurde in der Stadt Temuco im Süden des Landes geboren und besuchte die deutsche Schule in Santiago. Die Beziehungen zwischen Rheinland-Pfalz und Chile sind lebendig: Erst im April 2015 reiste eine Wirtschafsdelegation unter Leitung der damaligen Staatsministerin für Wirtschaft, Klimatschutz, Energie und Landesplanung, Evelyn Lemke, (Bündnis 90/Die Grünen) in das südamerikanische Land. Foto: Claus Koggel / Bundesrat

Leóns Kunst behandelt Vertreibung, Exil und Rückkehr

Berlin, 28. November 1016. „Vertreibung, Exil, Rückkehr“ heißt die Ausstellung des chilenischen Künstlers Hernando León, die ab Montag, 5. Dezember, in der Galerie der Botschaft zu sehen ist.

Hernando León, Jahrgang 1939, ist ein Bewohner zweier Kontinente – Südamerika und Euro­pa. Seit Mitte der 70er Jahre lebt er in Deutschland, in Sachsen. Geboren in Zentralchile, nahm zuerst Kurs auf den großen Norden Chiles, wo er eine Professur innehatte und mit einem breiten künstlerischen Werk eine tiefe Spur im kultu­rellen Leben dieser Region hinterließ. In den achtziger Jahren reiste er nach Peru, Deutschland, Finnland und Ecuador, um verschiedene Kunstprojekte zu realisieren. In diesen Ländern entwickelte er ein umfangreiches künstlerisches Werk als Maler, Bühnenbildner, Grafiker und Akademiker. Dabei ist er sich seiner chilenischen Wurzeln und seiner südamerikanischen Identität immer bewusst geblieben.