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Außenpolitik

Chile will sich als Weltmarktführer für grünen Wasserstoff profilieren

 

Berlin, 30. Oktober 2020Am 3. und 4. November findet der „Chile 2020: Green Hydrogen Summit“ statt, die größte virtuelle Veranstaltung in Lateinamerika in diesem Bereich, an der Experten, Behörden und Branchenführer aus der ganzen Welt teilnehmen werden. Ziel ist es, die Rolle dieses Kraftstoffs bei der Energiewende und seine Geschäftsaussichten zu analysieren. Anmeldung auf der Seite: Green H2 Summit Chile

 

Chile wird am 3. und 4. November beim „Chile 2020: Green Hydrogen Summit“ im Fokus des Gesprächs über grünen Wasserstoff stehen. Es ist die größte Veranstaltung für grünen Wasserstoff in Lateinamerika und eine der wichtigsten digitalen Open-Access-Konferenzen zu diesem Thema. Dieses virtuelle Treffen wird vom Energieministerium, der Wirtschaftsförderung CORFO und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert und bringt Vertreter von Regierungen, Experten und Unternehmen zusammen, die die Entwicklung dieser Branche weltweit anführen.

Außenminister Roberto Ampuero zu bilateralem Austausch bei Heiko Maas

Unter Freunden: Außenminister Roberto Ampuero und Amtskollege Heiko Maas.

Berlin, 29. Mai 2019. Außenminister Roberto Ampuero wurde heute von seinem Amtskollegen Heiko Maas zu einem persönlichen Gespräch in Berlin empfangen. Bei dem Treffen ging es um den Stand der bilateralen Beziehungen zwischen Chile und Deutschland. Roberto Ampuero war aus Anlass der Lateinamerikakonferenz des Auswärtigen Amtes nach Deutschland gekommen.

„Wir sind entschlossen, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben"

Carolina Schmidt, hier im parlamentarischen Studio der Deutschen Welle TV. "Chile ist ein kleines Land, aber wir sind entschlossen, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben“, sagte die Umweltministerin gegenüber dem Handelsblatt.

Berlin, 24. Mai 2019. Chiles Umweltministerin war in Deutschland, um die nächste Weltklimakonferenz vorzubereiten, die im Dezember in Santiago stattfinden wird. Im „Handelsblatt“-Interview mit der Journalistin Silke Kersting zeigt sich Carolina Schmidt gegenüber der deutschen Klimapolitik nachsichtig. Hier das Interview (mit Einstiegstext):

Carolina Schmidt, Jahrgang 1967, ist seit 2018 Umweltministerin im zweiten Kabinett von Sebastián Piñera. In dessen erster Regierungszeit (2010 bis 2014) war die parteilose Politikerin Leiterin der Frauenbehörde im Rang einer Staatsministerin, später Bildungsministerin. 2014 ging sie zurück in die Wirtschaft und verbrachte 2015 zusammen mit ihrer Familie ein Jahr in Barcelona.

Nach ihrer Rückkehr nach Chile übernahm sie im Juli 2017 die Geschäftsführung der Mediengruppe Copesa. Mit der neuerlichen Präsidentschaft Piñeras (2018) wechselte sie erneut in die Politik. Im März 2019 ließ sie sich für eine Kampagne des Ministeriums zur Bekämpfung der durch den Klimawandel verschärften Wasserknappheit in Chile beim Duschen filmen. Das sollte die Bürger dazu bringen, nicht länger als drei Minuten zu duschen, um Wasser zu sparen.