Chile de header

Kultur

Nachlese zur NordArt: Fünf Künstler präsentieren ihre Werke in Berlin

 

 

Berlin, 11. November 2022. Unter dem Titel "Enclave, - 5 Pictorial Positions" werden in der Botschaft vom 16. November bis zum 28. Februar Kunstwerke von Karen Lüderitz, Felipe Cusicanqui, Alejandro Soto, Javier Marticorena und Pablo Wood gezeigt. Die Bilder waren zuvor auf der Kunstmesse NordArt in Scheswig-Holstein zu sehen.

 

Die NordArt ist eine der größten Messen für zeitgenössische Kunst, die jährlich zwischen Juni und Oktober in Büdelsdorf bei Kiel stattfindet. 55 Länder nehmen an der Ausstellung teil, und aus mehr als 3.000 Bewerbern aus allen fünf Kontinenten werden rund 250 Künstler ausgewählt, die ihr jeweiliges Land vertreten.

 

Die NordArt hat sich zu einer kulturellen Referenzaktivität für zeitgenössische Kunsttrends entwickelt und zieht ein großes Fachpublikum an. Seit den Anfängen dieser Messe sind chilenische Künstler von der Jury für die Teilnahme an der Messe ausgewählt worden.

 

Die Botschaft von Chile in Deutschland freut sich, diese Künstler zusammen mit Javier Marticorena, der zur NordArt 2021 eingeladen war, einzuladen, um ihre Werke auszustellen und so dem Berliner Publikum zugänglich zu machen.

Buchmesse: Chile kehrt mit einer großen Delegation zurück nach Frankfurt

Francisco Mackenney (Konsul, Frankfurt), Carolina Guerrero (Mitarbeiterin des 

Konsulats), Botschafterin Magdalena Atria, Alejandra Chacoff (DIRAC, Direktion

Kulturabteilung des Außenministeriums,). Foto: Pablo Ocqueteau

Frankfurt, 21. Oktober 2022. Nach zwei Jahren Corona-Abstinenz ist Chile mit seinen Verlagen und seiner neuen Literatur wieder vor Ort auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt vertreten (19. Bis 23. Oktober). Botschafterin Magdalena Atria nahm an der Eröffnung und weiteren Veranstaltungen dieses bedeutenden Branchentreffens teil, und wurde vom chilenischen Generalkonsul in Frankfurt, Francisco Mackenney, begleitet. Ehrengast der Buchmesse ist in diesem Jahr Spanien.

Zum achten Mal in Folge präsentiert Chile inzwischen auf der jährlich stattfindenden Frankfurter Buchmesse teil - und dies dank der Koordination zwischen dem Ministerium für Kulturen, Kunst und Kulturerbe, dem Exekutivsekretariat für Bücher und Lesen, sowie dem Außenministerium und seiner Abteilung für Kulturen, Kunst, Kulturerbe und öffentliche Diplomatie (Dirac) und – last not least – dank der Generaldirektion für Exportförderung (ProChile). Ziel ist es, die nationale Literaturproduktion im Rahmen der (von den genannten Institutionen) gemeinsam umgesetzten Internationalisierungsstrategie des Verlagswesens zu präsentieren.

"Nach zwei Jahren, in denen wir nur virtuell in Frankfurt vertreten waren, freuen wir uns, wieder mit einem Stand und einer Delegation voller Neuheiten dabei zu sein, die sehr vielfältig und repräsentativ für die bibliodiverse Vielfalt unseres literarischen Schaffens sind. Der Verlagssektor, sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Messen, braucht diese Anlässe, um seine Reaktivierung zu stärken. Wir wünschen allen, die uns in Deutschland vertreten werden, viel Erfolg", sagte die Ministerin für Kulturen, Kunst und Kulturerbe, Julieta Brodsky Hernández.

In seinen Zeichnungen erforscht Jorge Brunetto die Berliner Architekturhistorie

Das Paul-Löbe-Haus (neben dem Reichstagsgebäude), benannt nach dem letzten demokratischen Reichstagspräsidenten der Weimarer Republik, dient der Arbeit des Bundestages und ist vor allem auf drei Arbeitsbereiche zugeschnitten: Ausschüsse, Öffentlichkeitsarbeit und zentrale Besucherbetreuung. Zeichnung: Jorge Brunetto.

Berlin, 9. Juni 2022. Jorge Brunetto ist Architekt und lebt seit 1995 in Berlin. Er wandert durch Straßenschluchten, erkundet Baustile, beobachtet Veränderungen und bringt Besuchern die Besonderheiten der Berliner Museen, Schlösser und Gedenkstätten nahe. Vor allem ist er künstlerischer Zeichner.

Aktuell sind seine Werke in den Räumen der Botschaft zu sehen. Die Ausstellung im Chile-Saal läuft bis Ende August und trägt den Titel „Transformationen, Veränderungen, Fantasien des Berliner Stadtbildes“. Brunetto sagt: „Die Zeichnungen sind inspiriert von Reflexionen über den architektonischen Raum und von den vielfältigen Eigenschaften beispielhafter Orte in Berlin. Denn in dieser Metropole verändert sich das Stadtbild rasant und eindringlich – und so etwas stellt ganz grundsätzlich Qualitäten wie Identität und Widerstandsfähigkeit eines Ortes auf die Probe.“