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Entwicklungsmotor Energie: Bío Bío hat eigene regionale Ziele

Berlin. 2. Mai 2017. Energie als regionaler Entwicklungsmotor: Das ist das große Ziel in Biobio, der VIII. Region Chiles. Eine Delegation mit Vertretern aus Verwaltung, lokalen Unternehmen und Wissenschaft reiste jetzt von Concepción nach Deutschland, um Netzwerke und Knowhow für einen geplanten Energie-Cluster aufzubauen.

Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg: Auf Länderebene trafen sich die Chilenen im Rahmen ihrer Energieinitiative mit deutschen Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern und Experten aus den Bereichen Wirtschaftsförderung und technische Fachausbildung. Themen wie Energieeffizienz, Bürgerbeteiligung und Wissenstransfer kamen zur Sprache.„Die Reise ist auch vor dem Hintergrund unserer nationalen Energiepolitik Energía 2050 zu sehen“, skizziert Francisco Ulloa, Zweiter Sekretär und zuständig für Energiepolitik in der Berliner Botschaft. So beziehe sich ein wichtiger Punkt im Energieplan der chilenischen Regierung auf genau diese Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Verwaltung, Investoren und Wissenschaftlern, und das explizit auch auf lokaler Ebene - denn solche Kooperationen können zu einer nachhaltigen (Energie-)Wirtschaft beitragen.

Ehrendiplom: „Zeichen der Wertschätzung für Ihren Mut“

Berlin, 13. September 2016.  Der Botschafter von Chile in Deutchland, Patricio Pradel, überreichte im Namen der Regierung von Chile ein Ehrendiplom an Dr. Luise Drüke für ihr humanitäres Engagement für verfolgte Menschen in Chile. Frau Drüke ist deutsche Staatsbürgerin und hat auf dem Gebiet der internationalen Beziehungen und des Flüchtlingsschutzes beim UNHCR und an Universitäten in Hannover und Harvard seit 1973 gearbeitet.

Während der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet (1973 bis 1990) sahen sich rund 200.000 Chilenen gezwungen, ihr Land zu verlassen. Ihnen wurde weltweit in mehr als 50 Ländern Asyl gewährt. Damit dies geschehen konnte, war die Unterstützung durch Hunderte von Personen im Ausland erforderlich, die sich in Botschaften, internationalen Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen einsetzten, um den politisch Verfolgten Asyl zu gewähren.

Patricio Pradel ist der neue Botschafter Chiles in Berlin

Berlin, 6. Juni 2016. Patricio Pradel ist neuer Botschafter Chiles in Berlin. Der Diplomat kennt Deutschland bereits aus seiner Zeit in Bonn, wo er 1995 bis 2001 während der Kanzlerschaften von Helmut Kohl und Gerhard Schröder in der Botschaft als Erster Sekretär tätig war. Pradel ist gelernter Jurist und Politologe. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Er war bereits Botschafter in Uruguay sowie bei der Lateinamerikanischen Integrationsvereinigung (ALADI). In dieser Organisation mit Sitz in Montevideo arbeiten mehrere lateinamerikanische Staaten in wirtschaftlichen Fragen zusammen; Ziel ist die Schaffung eines gemeinsamen Marktes.

Zudem war Patricio Pradel schon Botschafter in Trinidad und Tobago und bei der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM). Er arbeitete viele Jahre in deutschsprachigen Ländern: von 1995 bis 2001 als Erster Sekretär der Botschaft von Chile in Bonn, von 1985 bis 1987 in Österreich sowie 1988-1993 in der Schweiz (Bern).