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"Suche Paradies": Pascuala Ilabaca auf Tour in Deutschland

Berlin, 26. Juli 2017. Pascuala Ilabaca aus Valparaíso ist eine der wichtigsten Exponenten der aktuellen Szene chilenischer Liedermacher und als Pianistin, Komponistin, Akkordeonistin und Sängerin bekannt. Jetzt ist sie mit ihrem aktuellen Konzertprogramm "Suche Paradies" (Busco Paraíso) in Deutschland zu Gast, und zwar in Düsseldorf (29. Juli, Jazzschmiede), Kassel (1. August, Sandershaus) und Berlin (5. August, Haus der Kulturen der Welt).

Sanft, nachdenklich und melancholisch, aber gleichzeitig kraftvoll und fröhlich, so klingt die musikalische Seele von Pascuala Ilabaca. Bedeutende Quelle ihrer Musik sind die chilenische Folklore und der chilenische Karneval. Die Rhythmen der Cuecas verbindet sie mit einheimischen andinen Klängen, greift aber auch auf Jazz und popular-musikalische Elemente zurück.

"ELT": Das größte Teleskop der Welt entsteht in der Atacama

Berlin, 21. Juli 2017. Die Atacamawüste im Norden Chiles ist schon heute einer der wichtigsten Standorte weltweit für Astronomie. In Zukunft werden in Chile sogar 70% der globalen Infrastruktur für Astronomie angesiedelt sein, sobald 2024 das neue "European Extremely Large Telescope“ (ELT) fertiggestellt ist. Betreiber der Hightech-Forschungsanlage ist die Europäische Südsternwarte (ESO), eine internationale Organisation mit Sitz in Garching bei München.

Die Großteleskop-Anlage mit den Ausmaßen eines Fußballstadions soll dazu beitragen, bis zu 500 Lichtjahre entfernte Sonnensysteme zu erforschen. Das ELT, seit Mai im Bau befindlich, wird über einen Spiegel von 39 Metern Durchmesser verfügen. Die derzeit größten Teleskope haben maximal Zehn-Meter-Spiegel.

Für die erste Bauphase des ELT ist eine Milliarde Euro veranschlagt. An diesem Projekt des europäischen Forschungsinstitutes ESO beteiligen sich 16 Länder, darunter auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien. „Hier wird mehr als ein Teleskop errichtet“, sagte Chiles Präsidentin Michelle Bachelet anlässlich der Grundsteinlegung. „Es ist Sinnbild der Möglichkeiten von Wissenschaft und Technologie sowie des Potenzials der internationalen Zusammenarbeit.“

Gastlichkeit à la chilena: Kochworkshop mit Chef Alexis Rojas

Berlin, 3. Juli 2017. Chile ist ein Schlaraffenland: ob für Liebhaber pazifischer Meeresfrüchte, Vegetarier oder Paleo-Anhänger. Jetzt lud Chefkoch Alexis Rojas in Berlin zu einer Kostprobe ein. Auf Initiative von ProChile Deutschland präsentierte er rund 30 deutschen Chefs im Rahmen eines Kochateliers in der Hamberger Gastro Academy typisch chilenische Köstlichkeiten.

Zum Apéritif wird traditionell Pebre gereicht, ein landestypischer Dip auf Tomatenbasis, mit Koriander, Chili und Limette und dazu „pan amasado“, weiches, lauwarmes Brot. Kochassistent Mauricio hat für den Pisco Sour bereits Limetten geschnitten und Eiweiß zu Schaum geschlagen. Der Longdrink besteht aus Traubenbranntwein (Pisco), Limettensaft, Angostura, einer Krone aus Eischaum und etwas Zimt.

Als Vorspeise hat Alexis Rojas einen Antipasti-Dreiklang aus Königskrabben, Artischocke und Avocado gezaubert, gefolgt von einer gefüllten Zucchini mit grünem Bulgur, Avocado und Ziegenkäse sowie einer „Ensalada Chilena“ (Tomatensalat mit Zwiebeln und Koriander). Und die Hauptspeise: gefüllter Lachs mit Avocado-Creme, Chili-Apfel-Chutney und feinen Pfannkuchen aus Quinoa. Zu jedem Gang kredenzt Sommelier Dirk von Streit die passenden Weine, etwa einen Sauvignan Blanc und einen Carmenère (Chiles emblematische Traube) aus dem Colchagua-Tal sowie einen Roséwein Cabernet Franc aus dem Casablanca-Valley.

Stromausschreibung 2017 über 2.500 GWh für 20 Jahre

Berlin, 9. Juni 2017. Mit einer Stromausschreibung im Dezember lädt die chilenische Regierung internationale Unternehmen ein, die für Chile eine Menge von 2.500 GWh Energie über 20 Jahre zur Verfügung stellen können. Die Auschreibung ist technologieneutral.

Bei seinem Besuch in Berlin erklärte Andrés Romero, Chef der Regulierungsbehörde CNE (Comisión Nacional de Energía) Hintergründe der chilenischen Energiepolitik und die Energieagenda 2050. Gemeinsam mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) hatten die Botschaft und ProChile eine Veranstaltung zu diesem Thema organisiert. Botschafter Patricio Pradel empfing zu dem Event rund 50 Gäste aus Unternehmen, öffentlichen Organiationen und aus dem Bereich Consulting.

Erneuerbare Energie: GIZ in Chile berät, informiert, bildet aus

Berlin, 13. Juli 2017. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist bereits seit dem Jahre 1990 in Chile tätig. Aktuell liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit in den Bereichen Umwelt, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Bei diesen Themen bietet die GIZ Beratung an, stellt Fachinformationen zur Verfügung und organisiert Konferenzen. Sie berät das Energieministerium in Chile, wenn es darum geht, die nationale Energieagenda umzusetzen. Deren oberste Ziele sind die Diversifizierung der chilenischen Stromversorgung sowie eine Verminderung beim Ausstoß von Treibhausgasen.

In ihrer Geschäftsstelle in Santiago beschäftigt die GIZ 50 Mitarbeiter, von denen sich fast die Hälfte mit Projekten im Bereich Energie befassen. Dies war nicht immer so: Anfangs, in den 90er Jahren, lag der Schwerpunkt der deutsch-chilenischen Kooperation verstärkt auf der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Chiles.

NordArt: Zwölf Künstlerinnnen aus Chile präsentieren Werke

Berlin, 19. Juni 2017. Zwölf chilenische Künstlerinnen, von denen einige aktuell in Berlin leben, präsentieren ihre Werke auf der NordArt 2017 in Schleswig-Holstein. Dies ist eine der größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa, mit über 200 teilnehmenden Künstlern aus aller Welt.

Die chilenische Gruppenausstellung, die mit Unterstützung der Botschaft zustande kam, trägt den Titel „Twelve Contemporary Woman Artists“. Alle der teilnehmenden Künstlerinnen sind in den 80er Jahren geboren; sie arbeiten zu den unterschiedlichsten Themen und mit verschiedensten Materialien und Ausdrucksformen.

Constanza Ragal (Motive im Foto oben) hinterfragt in ihren Werken den modernen Begriff der Schönheit, die Konzepte von Oberfläche und Plastizität. „Ich beschäftige mich mit Problemen der Filmästhetik, der Medien und der Massenwerbung, indem ich Ressourcen und die Vorstellungskraft der Medien in die traditionelle Sprache des Ölbildes übertrage. Ich arbeite collagenartig, wobei Elemente aus der zeitgenössischen Kultur, Mode, des Bühnenbildes und der Textilkunst integriert werden können“, so die Künstlerin. 

„Stumme Herzen“: Carla Guelfenbein stellt neuen Roman vor

    

Berlín, 18. Mai 2017. In ihrem vielstimmigen neuen Roman "Stumme Herzen" geht Carla Guelfenbein der Frage nach: Wie viel schulden wir den Menschen, die wir lieben? Am Montag, 22. Mai, um 19 Uhr stellt die Autorin ihr neues Werk im Instituto Cervantes in Berlin vor.

Die legendäre Schriftstellerin Vera Sigall lebt im Alter zurückgezogen in ihrem Haus in Santiago de Chile. Kaum jemand weiß von ihrer Verbindung zu dem berühmten Dichter Horacio Infante. In jungen Jahren hatten die beiden eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, feilten gemeinsam an ihren Texten, feierten erste Erfolge. Doch erst Jahrzehnte später, als Vera nach einem Unfall im Koma liegt, kommt eine junge Studentin auf die Spur einer ungeheuren Wahrheit. Der Roman erzählt die Geschichte eines Paares, das sich leidenschaftlich verfallen ist und doch für immer miteinander ringt: um Worte, Anerkennung und darum, ein freies und glückliches Leben zu führen.