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Chile im Wettbewerb um Oscar für Abenteuertourismus

Berlin, 17. Oktober 2017. Im Rahmen der 24. World Travel Awards erhielt Chile zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung als bestes Reiseziel für den Abenteuertourismus in Südamerika. Im weltweiten Ranking bewirbt sich das südamerikanische Land nun ebenfalls um den Titel. Unter den Nominierten sind noch die Länder Australien, Ecuador, Japan, Kanada, Neuseeland, Sri Lanka, Thailand und die USA.

Am 10. Dezember 2017 werden die Ergebnisse auf der vietnamesischen Insel Phu Quoc bekannt gegeben. Bis Ende Oktober kann man auf der Homepage der World Travel Awards Chile unterstützen und seine Stimme für das Land abgeben.

„Diese Nominierung bestätigt unsere Führungsrolle im Abenteuer- und Naturtourismus. Dies ist das Ergebnis der ausgezeichneten internationalen Werbetätigkeit, bei der wir Touristen motivieren, nach Chile zu kommen. Chile ist ein ideales Reiseziel für Abenteuertourismus, mehr als zwanzig Prozent des Landes sind Schutzgebiete. So können die Touristen sicher sein, einen geschützten Naturraum mit einer atemberaubenden Flora und Fauna vorzufinden. Ein Beweis dafür sind die Schätzungen für die kommende Sommersaison, in der wir einen Anstieg der Touristenzahlen um 21 Prozent erwarten“, so der Tourismusbeauftragte Javier Montes.

Schriftsteller Raúl Zurita zu Gast auf der Buchmesse Frankfurt

Berlin, 10. Oktober 2017. Chile präsentiert sich in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse (11. bis 15. Oktober) mit Vertretern von 30 Verlagen und Editionen. Ein Schwerpunktthema sind die Comics. Als Ehrengast ist Schriftsteller Raúl Zurita eingeladen; er liest aus seiner Gedichtsammlung. Eine weitere Veranstaltung ist der Liedermacherin Violeta Parra gewidmet, aus Anlass ihres 100. Geburtstags. Eröffnet wird der Chile-Stand auf der Messe von Botschafter Patricio Pradel, am Mittwoch, 11. Oktober, um 17 Uhr.

Raúl Zurita gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Schriftstellern Chiles. Im Jahre 2000 gewann er den Nationalen Literaturpreis (Premio Nacional de Literatura), und erst kürzlich wurde er mit dem Iberoamerikanischen Literaturpreis José Donoso ausgezeichnet. Die Lesung mit ihm findet am Mittwoch in Halle 5.1, B100 statt. Die Gedichte Zuritas werden von Prof. Dr. Manfred Engelbert, vorgetragen; er ist Experte in romanischer Literatur. Im Anschluss an die Lesung wird es ein Interview mit Raúl Zurita geben, im Gespräch mit der Journalistin María Teresa Cárdenas – Herausgeberin der Bücherzeitschrift von „El Mercurio“.

Netzwerk chilenischer Wissenschaftler trifft sich in Hamburg

Berlín, 28. September 2017. Red INVECA, das Netzwerk chilenischer Forscher in Deutschland, trifft sich am 5. und 6. Oktober 2017 in der Bucerius Law School in Hamburg zu seiner VI. Jahrestagung. Das Motto lautet „Von Süd nach Nord: Neue Wege für die Forschung“. Der Botschafter von Chile, Patricio Pradel, eröffnet das Treffen am 5. Oktober, 18 Uhr.

Erwartet werden auch Prof. Clifford Larsen, Dekan des Bucerius Master Programms, und Frau Anna Barrera, Programm-Managerin für Wissenstranfer, im Dienste der biregionalen Partnerschaft der EU-LAC Stiftung (Europa und Lateinamerika / Karibik).

Auf der Agenda stehen Themen wie die Internationalisierung der chilenischen Hochschulen sowie die Erfahrungen der chilenischen Forscher an deutschen Hochschulen. Die Möglichkeiten für die jungen Wissenschafter bei der Rückkehr und beruflichen Wiedereingliederung in ihrer Heimat werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Referenten aus Chile erörtert.

Nationalfeiertag: Botschaft und Konsulate sind geschlossen

Berlín, 13. September 2017. Aus Anlass des chilenischen Nationalfeiertags „El Dieciocho“ bleiben die Botschaft in Berlin sowie alle konsularischen Vertretungen in Deutschland am kommenden Montag (18. September) sowie am Dienstag (19. September) geschlossen. Ab Mittwoch (20. September) sind Botschaft und Konsulate dann wie gewohnt geöffnet. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Anuga 2017: Superfood, Bioprodukte und Innovation im Fokus

Frankfurt, 4. Oktober 2017. Mehr als 40 Unternehmen aus Chile zeigen auf der Anuga 2017 in Köln (Gastro- und Lebensmittelmesse) ihre Produkte. Besonderer Fokus liegt in diesem Jahr bei den Nahrungsmitteln aus kontrolliertem Anbau, Superfoods und Produktinnovationen. 

Zwei wichtige zukünftige Food-Trends werden die Suche nach neuen Eiweißquellen (Protein) sein sowie die Entwicklung gesünderer Lebensmittel, die neben (angereicherten) natürlichen auch funktionale Zusatzstoffe enthalten. Um auf diese Trends zu reagieren und die Vorteile für diese  agroindustriellen Lebensmittel zu nutzen, ist Chile mit einer Reihe von Maßnahmen, öffentlich-privaten Initiativen sowie auch im Abschluss von internationalen Abkommen aktiv geworden und hat die eigene Nahrungsindustrie umgestaltet, mit dem Fokus auf drei Bereiche.

Die Menge der Nahrungsmittel aus zertifiziertem, ökologischem Landbau wächst kontinuierlich, ebenso die Erträge im Bereich Superfood - dazu zählen z.B. Quinoa, Algen, Heidelbeeren, Maqui-Beeren, Chia, Amarant und Grünkohl – bei diesen Lebensmitteln ist Chile bereits einer der weltweit führenden Exporteure. Auch der zertifizierte ökologische Landbau wird in Chile immer wichtiger. Im Jahre 2016 wurden bereits 131.973 Hektar Land nachhaltig bewirtschaftet, und damit 30% mehr als noch im Jahr 2015. Zu erwähnen sind ebenfalls Projekte, die sich auf die Entwicklung funktionaler Inhaltstoffe und natürlicher Zusatzstoffe, Verpackungen von Lebensmitteln und Container sowie auf die Technologie-Entwicklung für die Landwirtschaft konzentrieren.

Forscher diskutieren in Bremen über Ozean und Klimawandel

Bremen, 28. September 2017. Die Botschaft lädt gemeinsam mit „Marum“ (Zentrum für Marine Umweltwissenschaften) zum Vortrag in die Bremer Handelskammer ein, am 10. Oktober um 16.30 Uhr. Der Titel: "Ozean und Klimawandel: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft".

Die Referenten sind zwei international renommierte Meeresforscher: Prof. Dr. Dierk Hebbeln (Meeresgeologe, promoviert in Paläozeanografie), Professor an der Universität Bremen und stellvertretender Direktor von „Marum“, sowie Prof. Dr. Osvaldo Ulloa, Meeresbiologe an der chilenischen Universidad de Concecpción. Ulloa forscht in den Bereichen Bio-Optik in Meeren, biogeochemische Zyklen und Klima und ist u.a. Mitglied der Chilenischen Akademie der Wissenschaften.

Die beiden Wissenschaftler sprechen in der Bremer Handelskammer über die wachsende Bedrohung der marinen Ökosysteme durch den Menschen, um die Ursachen und die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf das Meer zu beleuchten. Es geht zum Beispiel um den Schutz der Lebewesen und der Biodiversität in Meeren und Ozeanen sowie um die Verpflichtung, für die kommenden Generationen und die Zukunft der Meere Sorge zu tragen. Nach dem Vortrag gibt es eine Fragen- und Diskussionsrunde.

Literaturfestival: Lina Meruane und die Palästinenserfrage

  

Die chilenische Schriftstellerin Lina Meruane lebt aktuell im Rahmen eines Stipendiums in Berlin.

Berlin, 6. September 2017. Die Schriftstellerin Lina Meruane, geboren 1970 in Santiago, hat italienisch-palästinensische Wurzeln. Sie studierte Literatur und promovierte in New York, unterrichtete Kreatives Schreiben an der New York University und lebt aktuell im Rahmen eines DAAD-Künstlerstipendiums in Berlin. Am Mittwoch, 13. September, um 19.30 Uhr diskutiert sie auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin zur Palästinenserfrage, auf der Grundlage ihres eigenen Essaybands zum Thema („Volverse Palestina“). 

Lina Meruane gehört zu den herausragenden und vielversprechenden weiblichen Stimmen der chilenischen Gegenwartsliteratur und ist bereits preisgekrönt. Ihr Roman „Sangre en el Ojo“ (Blut im Auge“), der mit der Unterstützung eines Stipendiums des National Endowment for the Arts (USA) entstand, wird im Frühjahr 2018 im Hamburger Arche-Verlag erscheinen (Auszüge aus diesem Buch sowie einige andere Geschichten und Fragmente der Autorin liegen bereits in deutscher Sprache vor, z.B. die Geschichte „Pik Dame“ oder Auszüge aus dem Roman „Verbotene Frucht“, den sie als Stipendiatin der Guggenheim Stiftung schrieb.) „Die Prosa von Meruane ist scharf und so ätzend, dass die Sätze sich manchmal auflösen, bevor sie ihren Endpunkt erreichen“, beschrieb die mexikanische Zeitung El Universal den literarischen Stil Lina Meruanes..Mehr Informationen und Tickets