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Wirtschaft

Videospiele aus Chile: Sieben Unternehmen auf der Gamescom

Berlin, 2. August 2016. Der Markt für Videospiele boomt, und auch chilenische Kreativunternehmen mischen in diesem dynamischen Umfeld aktiv mit. Erstmals sind nun sieben Hersteller auf der „Gamescom“ in Köln zu Gast (17. bis 21. August). Die weltweit größte Messe ist der Branchentreff, auf dem Entwickler, Programmierer und Investoren die neuen Trends identifizieren.

 

Ob als Apps für Mobiltelefone oder Advergaming-Anwendungen für Dritte, die Spiele werden in Chile sowohl für den Unterhaltungssektor wie zu Bildungszwecken (Edutainment) entworfen. In nur wenigen Jahren hat sich die Branche einen beachtlichen Platz im lokalen Markt erobert. Allein 2015 kamen 160 neue Spiele auf den Markt. So betrug 2015 der Jahresumsatz 16 Mio. US-Dollar, was eine Steigerung von 60% zum Vorjahr darstellt. 

Destination Abenteuer: Chile gewinnt Oscar der Reisebranche

Berlin, 27. Juli 2016. Als das beste Reiseziel in Südamerika für Abenteuertourismus hat Chile zum zweiten Mal in Folge den begehrten „World Travel Award“ gewonnen. Der Preis wird seit 1993 verliehen und zeichnet weltweite Exzellenz im Reisesektor aus. Die Entscheidung war in direkter Publikumsabstimmung erfolgt, nachdem Branchenexperten im Vorfeld eine Namensliste definiert hatten. Mit einer digitalen Kampagne warb die Tourismusabteilung des Wirtschaftsministeriums gemeinsam mit der Stiftung „Imagen de Chile“ im Internet um Unterstützung. Und das mit Erfolg, denn innerhalb von sechs Wochen klickten mehr als 2,7 Millionen User in den sozialen Netzen „Like“.

Wettbewerb: Innovative Energielösungen gefragt

Berlin, 22. Juli 2016. Innovative Ideen und Energielösungen sind in Chile gefragt. Der Wettbewerb „Impacta Energía" (bis 23. August) richtet sich an Entrepreneurs und Tüftler.

Die Aufgabenstellung: Wie lässt sich die Energieeffizienz in Chiles Stadtvierteln und Haushalten verbessern? Und wie bekommen mehr kleine und mittlere Unternehmen Zugang zu erneuerbarer Energie, damit  sie noch produktiver und nachhaltiger wirtschaften können?

"Die Allianz integriert – pragmatisch, flexibel und realitätsnah"

Berlin, 1. Juli 2016. Mit dem heutigen Tag übernimmt Chile für ein Jahr den Vorsitz der Pazifischen Allianz von Vorgänger Peru. Die Organisation gilt als pragmatisches, handels-orientiertes Wirtschaftsbündnis. Mitglieder sind die Pazifik-Anrainer Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko. Der VI. Gipfel der "Alianza del Pacífico" findet heute im Süden Chiles statt, zwischen Seen und Vulkanen, im beschaulichen Städtchen Frutillar in der "Región de los Lagos". 

Angereist sind nicht nur die vier Staatsoberhäupter Michelle Bachelet (Chile), Ollanta Humala (Peru), Juan Manuel Santos (Kolumbien) und Enriqe Peña Nieto (Mexiko), sondern auch die Vertreter von 49 Beobachterstaaten, alle voran der argentinische Präsident Mauricio Macri. Einige der Länder mit Beobachterstatus haben schon selbst Interesse an einer Mitgliedschaft in der „Alianza del Pacífico“ bekundet, so zum Beispiel Costa Rica und Panama.

"Andean Heritage": Designerin präsentiert ethische Mode


"Zurita" steht für feine Mode aus Chile, ökologisch und sozial korrekt hergestellt. Foto: Daniel Gil

Berlin, 24. Juni 2016. Gabriela Farias Zurita ist Modeschöpferin. Ihr Label „Zurita“ verbindet zeitgenössisches Design mit ganz traditionellen Handwerkstechniken zu ethischer Mode, die sozialen und ökologischen Standards entspricht. Mit ihrer Kollektion ist die Chilenen nun zu Gast beim „Green Showroom“ (28.-30. Juni) im Rahmen der Berlin Fashion Week.

Colchane ist ein kleiner Ort in den chilenischen Anden, auf 3.700 Metern Höhe, nahe der bolivianischen Grenze. Die Gegend gehört traditionell zum Einzugsgebiet der Aymara-Gemeinschaften, deren Textil- und Webtraditionen aus prähispanischer Zeit bis heute lebendig sind. Hier im Norden Chiles arbeitet Gabriela Farias Zurita mit den Frauen zusammen, die frei grasende Alpakas halten und täglich einige Stunden nach traditioneller Art Stoffe aus deren Wolle weben. Als Modekategorie spricht Zurita von „Andean Heritage“ (Kulturerbe der Anden).

Auf das Färben wird bei den Kleidungsstücken größtenteils verzichtet. Wenn doch gefärbt wird, dann nur mit natürlichen Methoden (z.B. mit Hilfe von Farbstoffen aus Pflanzen oder der Cochenille-Blattlaus). Unter dem Slogan „Low Impact“ entwirft die Designerin andere modische Kleidungsstücke, z.B. aus Seide oder Leinen, deren Herstellung vergleichsweise eher geringe Folgen für die Umwelt hat: „Bei der Seidenverarbeitung fallen weniger Pestizide an, und bei der Herstellung von Textilien aus Leinen wird weniger Wasser verbraucht“, erklärt sie.