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Frauen und Handel: Förderung und Inklusion durch das Global Trade + Gender Arrangement

Berlin, 23. September 2021.- Die Botschaften von Chile, Neuseeland und Kanada in Deutschland haben ein Webinar zum Thema „Frauen und Handel – Förderung durch Inklusion“ organisiert. Die Veranstaltung war eine von mehreren Aktivitäten, die das Ziel verfolgen, das Global Trade and Gender Agreement (GTAGA) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bekannt zu machen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung auch von der Abteilung für inklusiven Handel des chilenischen Staatssekretariats für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (SUBREI). Moderiert wurde das Online-Panel wurde von Leonie Hopgood. Sie leitet das Programm Gender und Internationale Politik, und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bundestags. Für Chile nahm Fernanda Vicente teil, Vorsitzende und Gründerin der Unternehmerinnenplattform Mujeres del Pacífico. Neuseeland wurde von Ali Hamilton vertreten, der zweiten ständigen Vertreterin der Botschaft Neuseelands bei der Welthandelsorganisation (WTO) und ehemalige Beauftragte der Handelsagentur Trade For All. Und die indigene Kanadierin Dawn Madahbee repräsentierte als Vizepräsidentin des National Indigenous Economic Development Board.

Ziel des Webinars war es, hervorzuheben, wie wichtig die Gleichstellung sowie der Beitrag von Frauen und deren Förderung in Handel und Wirtschaft ist. Diese Themen haben vor dem Hintergrund der neugegründeten Inclusive Trade Action Group (ITAG) und dem Start der GTAGA-Vereinbarung eine besondere Bedeutung. Zudem sollten konkrete Erfahrungen und Sichtweisen über die Förderung von Frauen mittels eines inklusiveren Handels geteilt werden.

Fernanda Vicente berichtete in dem Webinar über die Hindernisse, die Frauen noch immer erfahren, etwa, wenn es um den Zugang und die Möglichkeiten der Förderung geht. Sie unterstrich die Bedeutung von Genossenschaften als Geschäfts- und Arbeitsmodell: Diese könnte ein starkes Instrument sein, um Unternehmerinnen bei ihren Exportaktivitäten zu unterstützen. Auch die Fortbildung im Bereich Digitalisierung sowie die Notwendigkeit einer besseren Finanzierung wären sinnvoll, um die Aktivitäten der Unternehmerinnen zu fördern. Zudem unterstrich Fernanda Vicente das Potenzial digitaler Plattformen wie market places. Abschließend forderte sie die Anwesenden dazu auf, sich darauf zu konzentrieren, eine bessere Situation zu erreichen als die, die vor der Pandemie existierte, und unterstrich wie bedeutsam es ist, in großen Maßstäben zu denken und zu träumen-