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Der Zukunftskongress 2023 widmet sich dem Thema virtuelle Welten

Berlin, 12. Januar 2023. Der chilenische Congreso Futuro gilt in Lateinamerika als eine der wichtigsten Plattformen für aktuelle Debatten um relevante gesellschaftliche Fragen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung zwischen dem 16. und 21. Januar statt, sowohl on-site in Chile als auch virtuell via Internet. Unter dem Titel "Sín límite real" werden – neben anderen Fragen - die Chancen und Herausforderungen der virtuellen Welt des Metaverses diskutiert.

Mehr als 100 nationale und internationale Experten aus den unterschiedlichsten Disziplinen - Naturwissenschaft, Geisteswissenschaften sowie den Künsten – werden auf dem Kongress ihre Erkenntnisse und Positionen vortragen. Die Diskussion um die virtuelle Welt dreht sich zum Beispiel um die komplexe Frage, wie sich auch künftig die Bürgerrechte schützen lassen – in einer Gesellschaft, in der die Technologie schneller voranschreitet als die menschliche Fähigkeit zur Anpassung und Regulierung.

Zum ersten Mal wird der Zukunftskongress in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit 50 Universitäten und Forschungszentren, 34 internationalen Referenten sowie lokalen Vertretern in allen 16 Regionen des Landes präsent sein. In Santiago können die Besucher dank einer Kooperation mit der Metro von Santiago das Metaversum über Bildschirme miterleben, die in verschiedenen Stationen zur Verfügung stehen werden. Der Zukunftskongress 2023 hält auch einige interessante Innovationen bereit, wie etwa die konkrete Anwendung von künstlicher Intelligenz, um damit Avatare der Aussteller zu erstellen, und die Automatisierung von Funktionen und Dienstleistungen, wie z. B. Echtzeit-Übersetzung durch Technologie ohne menschliches Eingreifen

Weitere Informationen und der virtuelle Zugang zum Kongress finden sich auf der Website www.congresofuturo.cl. Auch in den sozialen Medien werden aktuelle Details zum @congresofuturo veröffentlicht.

Neue Investitionsattachée in Europa

Berlin, 29. Dezember 2022. Vanessa Séverin hat am 15. Dezember ihr neues Amt als Investitionsattaché für Europa mit Sitz in Berlin angetreten.

Ihre Aufgabe wird es sein, Investitionen aus Europa für Chile zu fördern und anzuziehen, potenzielle Kandidaten über die Möglichkeiten, die Chile bietet, sowie über die Besonderheiten des Landes und seiner Wirtschaft zu informieren und sie bei der Durchführung ihrer Investments in Chile zu unterstützen. Vanessa Séverin ist zu erreichen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen: https://bit.ly/3I7ES7U

Nachlese zur NordArt: Fünf Künstler präsentieren ihre Werke in Berlin

 

 

Berlin, 11. November 2022. Unter dem Titel "Enclave, - 5 Pictorial Positions" werden in der Botschaft vom 16. November bis zum 28. Februar Kunstwerke von Karen Lüderitz, Felipe Cusicanqui, Alejandro Soto, Javier Marticorena und Pablo Wood gezeigt. Die Bilder waren zuvor auf der Kunstmesse NordArt in Scheswig-Holstein zu sehen.

 

Die NordArt ist eine der größten Messen für zeitgenössische Kunst, die jährlich zwischen Juni und Oktober in Büdelsdorf bei Kiel stattfindet. 55 Länder nehmen an der Ausstellung teil, und aus mehr als 3.000 Bewerbern aus allen fünf Kontinenten werden rund 250 Künstler ausgewählt, die ihr jeweiliges Land vertreten.

 

Die NordArt hat sich zu einer kulturellen Referenzaktivität für zeitgenössische Kunsttrends entwickelt und zieht ein großes Fachpublikum an. Seit den Anfängen dieser Messe sind chilenische Künstler von der Jury für die Teilnahme an der Messe ausgewählt worden.

 

Die Botschaft von Chile in Deutschland freut sich, diese Künstler zusammen mit Javier Marticorena, der zur NordArt 2021 eingeladen war, einzuladen, um ihre Werke auszustellen und so dem Berliner Publikum zugänglich zu machen.

Buchmesse: Chile kehrt mit einer großen Delegation zurück nach Frankfurt

Francisco Mackenney (Konsul, Frankfurt), Carolina Guerrero (Mitarbeiterin des 

Konsulats), Botschafterin Magdalena Atria, Alejandra Chacoff (DIRAC, Direktion

Kulturabteilung des Außenministeriums,). Foto: Pablo Ocqueteau

Frankfurt, 21. Oktober 2022. Nach zwei Jahren Corona-Abstinenz ist Chile mit seinen Verlagen und seiner neuen Literatur wieder vor Ort auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt vertreten (19. Bis 23. Oktober). Botschafterin Magdalena Atria nahm an der Eröffnung und weiteren Veranstaltungen dieses bedeutenden Branchentreffens teil, und wurde vom chilenischen Generalkonsul in Frankfurt, Francisco Mackenney, begleitet. Ehrengast der Buchmesse ist in diesem Jahr Spanien.

Zum achten Mal in Folge präsentiert Chile inzwischen auf der jährlich stattfindenden Frankfurter Buchmesse teil - und dies dank der Koordination zwischen dem Ministerium für Kulturen, Kunst und Kulturerbe, dem Exekutivsekretariat für Bücher und Lesen, sowie dem Außenministerium und seiner Abteilung für Kulturen, Kunst, Kulturerbe und öffentliche Diplomatie (Dirac) und – last not least – dank der Generaldirektion für Exportförderung (ProChile). Ziel ist es, die nationale Literaturproduktion im Rahmen der (von den genannten Institutionen) gemeinsam umgesetzten Internationalisierungsstrategie des Verlagswesens zu präsentieren.

"Nach zwei Jahren, in denen wir nur virtuell in Frankfurt vertreten waren, freuen wir uns, wieder mit einem Stand und einer Delegation voller Neuheiten dabei zu sein, die sehr vielfältig und repräsentativ für die bibliodiverse Vielfalt unseres literarischen Schaffens sind. Der Verlagssektor, sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Messen, braucht diese Anlässe, um seine Reaktivierung zu stärken. Wir wünschen allen, die uns in Deutschland vertreten werden, viel Erfolg", sagte die Ministerin für Kulturen, Kunst und Kulturerbe, Julieta Brodsky Hernández.

Wasserstofftag: Austausch zwischen Wirtschaft und öffentlichem Sektor

 

In ihrer Eröffnungsrede auf "Chile's 3rd Hdrogen Day" in Hamburg sprach Botschafterin Magdalena Atria über die Bedeutung der Wasserstoffdiplomatie.

 

Hamburg, 12. November 2022. Der dritte Green Hydrogen Day fand in Hamburg statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, einen Einblick in die Entwicklung des Marktes für grünen Wasserstoff in Chile zu geben und die Möglichkeiten der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu sondieren.

 

Chile und Hamburg sind sich über die Notwendigkeit einer gemeinsamen Zusammenarbeit bei der Entwicklung dieses neuen Energiemarktes einig und haben deshalb im August dieses Jahres in Santiago ein Memorandum of Understanding (MoU) zum Handel mit grünem Wasserstoff unterzeichnet. Die gemeinsame Organisation des dritten chilenischen "Green Hydrogen Day" war eine Möglichkeit, dieses Engagement zu bekräftigen.

Führungskräfte auf Fortbildung in Berlin: Botschafterin empfängt Carabineras

 

Berlin, 30. Oktober 2022. Botschafterin Magdalena Atria empfing eine Delegation von drei weiblichen Führungskräften, die in leitenden Positionen bei den Carabineras de Chile tätig sind: General Patricia Vásquez, Oberst Claudia Carrasco und Oberfeldwebel Ana Arenas Henríquez. Sie kamen zu einem einwöchigen Training und bilateralen Austausch mit der deutschen Polizei nach Berlin.

 

Dieser Besuch fand im Rahmen eines Programms zur polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Chile statt. Auf der Tagesordnung des Besuchs standen Fragen im Zusammenhang mit weiblichen Führungskräften in der Polizei. Dieses Programm wurde von der Berliner Polizei unter Beteiligung des Bundesministeriums des Innern organisiert.

 

Weitere Aspekte, die erörtert wurden, waren die Herausforderungen bei der Einstellung von Frauen und ihre Beförderung während ihrer Polizeilaufbahn sowie die Einsätze vor Ort. Darüber hinaus wurden die Organisation des Personals, Arbeitszeitmodelle und die Vereinbarkeit von Privatleben und Polizeiarbeit diskutiert.

Magdalena Atria als neue Botschafterin Chiles in der Bundesrepublik akkreditiert

Berlin, 22. Juli 2022. Magdalena Atria ist als neue Botschafterin von Chile in Berlin akkreditiert, nachdem sie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Präsidentenpalast Schloss Bellevue ihr Beglaubigungsschreiben überreicht hat.

Die Botschafterin ist von Beruf Rechtsanwältin; sie studierte an der Juristischen Fakultät der Universidad de Chile. Zu Beginn ihrer Karriere war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Nationale Kommission für Wahrheit und Versöhnung („Rettig-Kommission“) tätig; und bis sie kürzlich die Position der Botschafterin in Berlin übernahm, leitete sie die Rechtsabteilung der nationalen Foreign Investment Promotion Agency („InvestChile“).

Magdalena Atria kennt Deutschland bereits gut. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der „Rettig-Kommission“ reiste sie nach Bonn und Hamburg, um Aussagen (über in Chile begangene Menschenrechtsverletzungen) von Opfern und Zeugen aufzunehmen, die sich seinerzeit in Deutschland aufhielten. Von 2018 bis 2019 absolvierte sie an der Universität Heidelberg den Masterstudiengang „Investment, Trade and International Arbitration“. Darüberhinaus lebte die Juristin von 1991 bis 1995 in München, wo sie Germanistik studierte. Zwei ihrer drei Kinder wurden in dieser Zeit geboren.

Als Botschafterin löst sie ihre Vorgängerin Cecilia Mackenna ab, die nach vier Jahren in Berlin und nach insgesamt mehr als vier Jahrzehnten im Dienst in der chilenischen Diplomatie in den Ruhestand verabschiedet wurde.