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Forscher diskutieren in Bremen über Ozean und Klimawandel

Bremen, 28. September 2017. Die Botschaft lädt gemeinsam mit „Marum“ (Zentrum für Marine Umweltwissenschaften) zum Vortrag in die Bremer Handelskammer ein, am 10. Oktober um 16.30 Uhr. Der Titel: "Ozean und Klimawandel: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft".

Die Referenten sind zwei international renommierte Meeresforscher: Prof. Dr. Dierk Hebbeln (Meeresgeologe, promoviert in Paläozeanografie), Professor an der Universität Bremen und stellvertretender Direktor von „Marum“, sowie Prof. Dr. Osvaldo Ulloa, Meeresbiologe an der chilenischen Universidad de Concecpción. Ulloa forscht in den Bereichen Bio-Optik in Meeren, biogeochemische Zyklen und Klima und ist u.a. Mitglied der Chilenischen Akademie der Wissenschaften.

Die beiden Wissenschaftler sprechen in der Bremer Handelskammer über die wachsende Bedrohung der marinen Ökosysteme durch den Menschen, um die Ursachen und die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf das Meer zu beleuchten. Es geht zum Beispiel um den Schutz der Lebewesen und der Biodiversität in Meeren und Ozeanen sowie um die Verpflichtung, für die kommenden Generationen und die Zukunft der Meere Sorge zu tragen. Nach dem Vortrag gibt es eine Fragen- und Diskussionsrunde.

Der populärwissenschaftliche Teil folgt als Veranstaltung auf ein wissenschaftliches Colloquium zur Ozeanographie mit deutschen und chilenischen Wissenschaftlern, das am Vormittag des selben Tages bei „Marum“ im Rahmen des Jahres des Wissenschaft 2017/17 (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung) stattfindet. Mit 6.400 Küstenkilometern entlang des Pazifiks, von den Subtropen bis zur Antarktis und der Osterinsel, stellt Chile ein wichtiges natürliches Labor für die internationale Meeresforschung dar. Anmeldung erbeten unter: lschnake(at)minrel.gob.cl. Adresse: Handelskammer Bremen im Haus Schütting, Großsaal, Am Markt 13, 28195 Bremen

 

 

Marum: Zentrum für Marine Umweltwissenschaften

Universidad de Concecpción: Fachbereich Ozeanographie

 

 Chile mit seiner langen Küstenlinie von den Subtropen bis zur Antarktis ist ein wichtiges natürliches Labor für die internationale Meeresforschung. Fo 

Chile mit seiner langen Küstenlinie von den Subtropen bis zur Antarktis ist ein wichtiges natürliches Labor für die internationale Meeresforschung. Foto: Frédérique Olivier